London

„Im Namen von Merlins Unterhose, es gibt keinen Zweifel. London ist magisch, London ist schön, London ist eigen, London ist einzigartig…“

Ein kalter, sehr – sehr – sehr früher Morgen und die Reise beginnt. Auf zum Flughafen nach München, denn London wartet auf uns. Nein die Anreise mit Besen war leider nicht möglich und so reisen wir eben ganz konventionell mit Flugzeug in die schöne Hauptstadt Englands und in die heimliche Harry Potter Hauptstadt. Die Nacht zuvor natürlich kaum geschlafen, was eindeutig der Aufregung geschuldet war – klingelt uns dann um 3 Uhr der Wecker aus dem schönen Urlaubsschlaf. Oh je… ja wir sehen um diese Uhrzeit leider genauso aus wie wir uns fühlen. Egal, draußen ist es noch sehr dunkel was unserem momentanen Erscheinungsbild zu Gute kommt und die Nachbarn schlafen eh… Nach einigen Tränen, da das Fellkindchen bei Oma und Opa bleibt und dort Urlaub von Mama und Papa macht düsen wir also durch die Nacht in freudiger, gespannter Erwartung was alles kommen wird in London. Nach einem ruhigen Flug, einem Cappuccino und vielen Warteschleifenkurven, die uns einen tollen Blick auf London bescherten, endlich die Landung in London Heathrow. Dank des genialen Tipps von meinem Schwager (Danke Denis!) ging es ohne Umwege mit der Kreditkarte (super praktisch man braucht gar keine Tickets mehr für U-Bahn/Bus etc.) in die Underground und mit der Picadilly Line direkt ab zum Picadilly Circus… Rein in den Trubel, raus aus der Station und Bäm! stehen wir mitten am Picadilly Circus. Da sind wir so schnell drin im regen Treiben, man ist quasi sofort Teil von all dem Gewusel… Der Picadilly Circus wurde bereits 1819 fertiggestellt und er befindet sich im Stadtteil City of Westminster. Er ist zweifelsohne ein wichtiger Knotenpunkt, der viele wichtige Straßen in London verbindet und hier ist immer Bewegung zu spüren. Vielleicht wurde er gerade deshalb zur Zeit der Kolonisation und des großen „British Empire“ als „Mittelpunkt der Welt“ bezeichnet?

Nachdem wir uns etwas eingefunden hatten konnten wir unsere Koffer bis zum Einchecken in unserem Hotel abstellen. Überhaupt können wir nur Positives über das The Z Tottenham Court Road berichten. Tolle, sehr saubere und moderne Zimmer, super freundliches Personal und das Highlight schlechthin – jeden Abend von 17 – 20 Uhr gratis Wein und Käsebuffet. Das kann sich doch sehen lassen oder? Da es langsam auf 11 Uhr zuging machten wir uns direkt auf den Weg zum so langersehnten Buckingham Palast. Ein absolutes Highlight für mich persönlich. Auf dem Weg dorthin kamen wir übrigens an einem Geschäft names „Kingsman“ vorbei… Jeder der Kingsman gesehen hat muss hier natürlich ein Foto machen.

Aber nun – endlich zu den Royals!! Wir erwischten dann tatsächlich auf den Punkt genau die Wachablöse und konnten im wahrsten Sinne des Wortes mit Pauken und Trompeten der offiziellen Residenz von Queen Elisabeth II entgegenschreiten. Einmal um die nächste Ecke gebogen trauten wir kaum unseren Augen. Da waren so unfassbar viele Leute. Man kam nicht mal annähernd in die Nähe der Tore zum Palast. Okay wir haben uns dann angeschaut wie die Gardekapelle hinter den Menschenmassen verschwand und ein bisschen das bunte Treiben vor Ort genossen. Sehen konnte man leider nichts mehr, dazu hätten wir vermutlich früh am Morgen unser Zelt vor dem Palast aufschlagen müssen. Das „Changing of the Guard“ ist bereits seit über 700 Jahren Tradition und geht ursprünglich auf Henry den VII zurück. Die Truppenstärke hängt immer davon ab ob die Queen im Palast weilt oder nicht. Übrigens, wenn es regnet (in London doch nie – haha) findet die Zeremonie gar nicht statt, denn die Bärenfellmützen dürfen nicht nass werden. Punkt – so ist das in London!

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Mit der U-Bahn ging es dann weiter in Richtung „The Shard“ wo wir zufällig in einen Streetfood Markt gestolpert sind. Da war wirklich ein Stand verführerischer als der andere und die Auswahl war echt schwer. Für meinen Mann gab es dann einen leckeren Shrimps Burger und für mich ein Curry mit Hühnchen… Beides schmeckte unsagbar lecker! Ich muss anmerken, wir sind oft sehr vorsichtig bei der Essenswahl, da mein Mann eine starke Nussallergie hat. In London hatten wir aber zu keiner Zeit ein Problem, da sie es dort mit sämtlichen Allergien sehr genau nehmen und sie am Streetfood Markt sogar nochmal nachgeschaut haben ob das Öl auch kein Erdnussöl ist. Dafür auf jeden Fall Daumen hoch von uns!

Da wir an einem Sonntag angereist sind mussten wir feststellen, dass einige Sehenswürdigkeiten in London am Sonntag geschlossen haben! Ja tatsächlich – so zum Beispiel die Westminster Abbey – Sonntag Besichtigung – Fehlanzeige… ebenso die Beefeater Gin Destillery. So what…

Unser nächster Weg führte uns dann direkt und ohne Umwege nach Kings Cross. Eeeeeendlich, der legendäre Kings Cross. Wer kennt es nicht – Gleis 9 ¾ – ein Muss für alle Potterfans – also auch für uns! Man fühlt sich dort gleich ein bisschen verzaubert, irgendwie denkt man immer gleich kommt der Hogwarts-Express ums Eck. Und dann erst der Harry Potter Store… So viel zu bestaunen und der Foto Spot mit dem berühmten Gepäckwagen der in der Wand verschwindet, hach da hat mein Harry Potter Herz gleich um 9 ¾ Takte höher geschlagen – und sooooo viele Leute. Ich glaube um ein Foto dort zu bekommen hätten wir uns besser schon mal letztes Jahr angestellt… dann gab es halt nur aus der Ferne ein Bild. Hat dem magischen Flair an diesem Ort aber keinen Abbruch getan – hier liegt sowas von Magie in der Luft – nun gut zumindest für die Nicht Muggel war das eindeutig zu spüren… Es ist faszinierend wie diese Geschichte um den kleinen großen Zauberer lebt und lebt und der Hype findet kein Ende. Auch viele Jahre nach dem Ende der Bücher und der Filme ist die Begeisterung ungebrochen und das ist doch so was von toll oder?

Unser Weg zurück Richtung Hotel führte uns dann am berühmten London Eye vorbei. Wenn man wie ich dachte – ach ja ein Riesenrad eben – wird man definitiv überrascht sein, wie unfassbar groß so ein Riesenrad sein kann! Es wird auch das „Millenium Wheel“ genannt und misst stolze 135 Meter. Somit ist es das viertgrößte Riesenrad der Welt, die Gondeln fassen bis zu 28 Personen und es sollte ursprünglich nur ca. 5 Jahre betrieben werden. Der Erfolg sprach aber für sich und deshalb darf es auf unbestimmte Zeit weiter seine Runden über dem Südufer der Themse drehen. Wäre auch irgendwie schade drum, gehört es doch mittlerweile definitiv zu DEN Wahrzeichen von London.

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Einen Abstecher machten wir natürlich dann noch in die Oxford Street. Sie befindet sich im Stadtteil Mayfair und erstreckt sich auf eine Länge von 1,9 km. 1909 eröffnete dort das bekannte Kaufhaus Selfridges, in dem das Flugzeug ausgestellt wurde mit welchem Louis Blériot damals über den Ärmelkanal flog. Viele Geschäfte, noch mehr Menschen, überall musikalische Beschallung…. Und mittendrin ein Disney Store. Da mussten wir natürlich rein. Es war auch sehr schön anzuschauen, wobei wir uns ehrlich die Frage stellten wie die armen Verkäufer dort den ganzen Tag die Disney Musik in voller Lautstärke ertragen? Na gut, wenn ich dafür Elsas Eisprinzessinnen Kleid tragen dürfte und mein Mann sich als Olaf verkleiden würde – ja dann könnten wir darüber reden…

Unser Ziel zum Abendessen war das „Flat Iron“. Wir marschierten dorthin und bis ein Platz frei wurde konnten wir uns die Zeit noch bei einem kleinen Abendspaziergang durch die berühmte Carnaby Street vertreiben. Biegt man dort ganz unauffällig mal in eine unscheinbare kleine Gasse ab, steht man direkt im Kingly Court. Ein bunter, lauter Innenhof, vollgepackt mit Lokalen und das Ganze auf vier Stockwerken. Einfach cool und absolut sehenswert. Ebenso wie unser Abendessen im Flat Iron, hier auch beide Daumen hoch, super Service, und ein hammergeiles Essen zu einem einmaligem Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine Runde durch China Town und ein Guiness sowie einen Cider später fielen wir dann wirklich hundemüde in unser schönes, bequemes Bett. 21 Kilometer Fußmarsch – und wir schliefen in dieser Nacht den Schlaf der Gerechten. Und so stand ich in dieser Nacht am Gleis 9 ¾ und reiste königlich als Elsa im hellblauen Mädchentraum im Hogwarts Express zum Buckingham Palast… zu essen gab es übrigens Steak an Bertie Botts Bohnen – und Butterbier…

Good Morning London – it´s a Boy! Yes, da sind wir einmal in London und dann kommt Baby Sussex zur Welt. Was eine Freude und alle Londoner freuen sich über den kleinen Archie mit. Irgendwie total schön anzusehen und mitzuerleben. Für uns ging es mit der Underground erstmal Richtung Coppa, ein schnuckeliges kleines Lokal direkt an der Themse mit tollem Blick auf „The Shard“. Das Frühstück war super lecker und genau so kann ein Citytrip Morgen meiner Meinung nach beginnen. Gut gestärkt und schön ausgeschlafen nahmen wir direkten Kurs auf den Tower. Die Kronjuwelen dürfen wir natürlich nicht verpassen. Alter Schwede – so viel Gold hab ich ja noch nie gesehen. Also vom goldenen Weinkühler bis zum Zepter über die Kronen… Ja Diamonds are the Girls best friends… Nicht schlecht sag ich da. Cool war diese Rolltreppe, also ohne Treppe, also wie ein Laufband, so heißts aber offiziell nicht… Ok Google sagt es heißt Fahrsteig (ja eh klar) also dieses Förderband für Menschen, ihr wisst was ich meine – dieses welches die Besucher an den richtig großen Glunkern und Kronen vorbeikutschiert damit auch ja keiner zu lange stehen bleibt. Ja ja, so viel Gold kann einem schon zu Kopfe steigen oder die Sicht vernebeln. Fotos waren leider keine erlaubt… Ach ja die dort ausgestellten Exponate sind übrigens nur ein Teil vom königlichen Goldreichtum und die Britischen Kronjuwelen gelten als die wertvollste Sammlung von Diamanten und Juwelen. So erstmal frische Luft schnappen, so viel Gold ist ja gar nicht auszuhalten.

Wir gehen weiter und erklimmen „The Shard“. Wie der Name schon sagt ähnelt der Wolkenkratzer einer Glasscherbe. 2013 fertiggestellt ist er nach wie vor, der höchste Wolkenkratzer der EU. Zumindest so lange Großbritannien noch vorhat in der EU zu bleiben. Die höchste Etage befindet sich auf 243 m und der Ausblick auf London kann sich von hier schon sehen lassen.

So nun aber weiter und auf geht’s zur Tower Bridge. So eine richtige Erwartung hatten wir nicht, man kennt es ja von Bildern und naja – wir wollen mal sehen. Dort angekommen kann ich jetzt zurückblickend sagen, ist es wohl die Sehenswürdigkeit die uns am meisten begeistert hat. Da steht sie einfach, viel viel viel größer als gedacht, irgendwie total wuchtig und doch fügt sie sich so perfekt und geschmeidig ins Bild der Stadt, dass man nicht anders kann als dazustehen und zu staunen und sie zu mögen. Ich sehe die Tower Bridge und ich mag sie auf Anhieb. Es ist ein Ort der uns irgendwie sofort gefällt. Auch die Tour durch die Tower Bridge kann ich nur empfehlen, vor allem die Glasplatten in 36 m Höhe. Echt atemberaubend. Die alte Dame wurde bereits 1894 im neugotischen Stil erbaut und dient als Klappbrücke, sie verbindet die Stadtbezirke Tower Hamlets und London Borough of Southwark. Ein tolles und beeindruckendes Bauwerk!

Nach der Tower Bridge machten wir uns dann mal auf den Weg zur „London Bridge Experience„, die sich welch Überraschung, direkt unter der London Bridge befindet. Wir wussten so gar nicht was uns dort erwarten wird. Also nicht lange überlegen und rein ins schaurige Vergnügen. Die Führung teilte sich in zwei Teile, der etwas gruselige Teil in dem man die verschiedenen Jahrhunderte der London Bridge erlebt und Teil 2 (welchen man auch vorher schon verlassen darf wenn man nicht Horror erprobt ist). Teil 2 ist dargestellt von „The Tombs“ hier geht dann der richtige Horror erst los. Um 1600 war die London Bridge fast vollständig mit Wohnhäusern bebaut und zu dieser Zeit wurden die Köpfe von sämtlichen Verrätern auf Holzstangen aufgespießt um sie dem Londoner Volk zu zeigen. Laut Wikipedia zählte ein deutscher Reisender 1595 über dreißig Köpfe auf der Brücke. Äh ja… Zweimal gab es auf dieser Brücke bereits riesige Brände bei denen unzählige Menschen ums Leben kamen. So zuerst 1212/13 da zu dieser Zeit fast alles Häuserkonstruktionen aus Holz bestanden und noch einmal im Jahr 1633 als das restliche nördliche Drittel verbrannte. Ganz schön traurig die Geschichte der London Bridge. Ende des 1800 Jahrhunderts wurde die fast 600 Jahre alte Brücke dann vollständig erneuert, da sie starkt baufällig war. Ich muss nicht erwähnen, dass ich die London Bridge Experience gerne vor dem Horrorteil verlassen hätte, aber mein Mann hat mich natürlich überredet… So marschierten wir nun mit ca. 8 anderen Personen durch das Zombielabyrinth und nach ungefähr 20 Minuten Dauer-Schockmomenten hatte ich keine Stimme mehr und mein Mann dafür fast einen Hörschaden… Aber es war echt stark und wir würden uns das Spektakel jederzeit wieder anschauen!

Danach gings weiter zur St. Pauls Cathedrale. Eine beeindruckende Kirche mit einer unfassbar schönen Kuppel, die man gerne noch länger genießen und betrachten möchte, würde man nicht fiese Nackenschmerzen bekommen. Die Kirche wurde 1666 im Stile des klassizistischen Barocks errichtet.

Das Abendessen ließen wir uns dann bei Jamie Oliver Italian schmecken. Tolle, leckere, einfache Gerichte zu einem für London fairen Preis. Leider musste ich heute lesen, dass die Italian Lokale von Jamie Oliver Insolvenz anmelden mussten. Das tut mir leid, vor allem für das Service Personal, denn wir wurden unglaublich herzlich bedient und fühlten uns als Gast sehr wohl dort.

Am Abend wollten wir es dann nochmal wissen und stolperten in die nächste Bar. Dort standen tolle Cocktails auf der Karte und gute Musik lief obendrein also nichts wie los. Nach Bestellung unserer beiden Drinks mussten wir feststellen, dass die beiden Damen hinter der Bar ungefähr soviel Ahnung vom Cocktail mischen haben wie ich vom Reifen wechseln und so musste Dame A der netten Dame B aus der Karte vorlesen was denn nun in diesen Cocktail alles rein soll. Dame A dachte sich dann, shaky shaky und 1 Tonne crushed Ice wirken Wunder und Tadaaaa fertig war der Cocktail. Es schmeckte gar nicht mal so schlecht auch wenn bei mir der H2O Anteil deutlich überwog – aber hey man soll ja schließlich viel viel Wasser trinken. Hält ja bekanntlich jung und gesund. Mein Highlight in dieser Bar war allerdings der Barkeeper, der mir wohl zugesehen hat als ich mir meinen halben Cocktail über die Hose gekippt hab und sofort mit einer Rolle Küchenpapier herbei geeilt kam. Das nenn ich mal einen aufmerksamen Mann. 😉

Der nächste Morgen führte uns dann direkt nach Camden in den London Zoo. Erstmal mussten wir 20 Minuten suchen um den Haupteingang zu finden aber gut. Der Zoo an sich ist ganz nett aber unter dem Zoo von London hatten wir uns doch irgendwie was in einer anderen Dimension vorgestellt. Also versteht mich nicht falsch, die Tiere haben wunderschöne Gehege, sehr naturbelassen und mit wirklich viel Auslauf und Platz aber der Zoo wirkt etwas in die Jahre gekommen.
2011 beherbergte der Zoo 18.499 Tiere aus 752 Arten und auch eine Ameisenkolonie mit ca. 10.000 Ameisen. Er liegt nördlich am Regents Park und er gehört wohl mit demWhipsnade Zoo in Bedfordshire zusammen, wo man dann auch die größeren Tiere wie Elefanten und Nashörner finden kann.

Aber nichts desto trotz hab ich mich ins Reptilienhaus getraut (und wer mich kennt weiß wie viel Überwindung mich das kostete, bin ich doch so gar kein Freund von den ganzen pelzlosen Erdenbewohnern). Aber da musste ich rein, denn dort wurde die weltberühmte Szene aus dem ersten Harry Potter Teil gedreht, in der Harry durch Zauberei die Schlange aus ihrem Terrarium befreit. Ich kann ja kein Parsel, macht ja auch nichts ich möchte mich auch eher ungern mit Schlangen unterhalten und an diesem Tag wurde auch keine Schlange befreit, Gott sei Dank…

Mittags gab es ganz klassisch Fish and Chips im „Poppies„. Eine total coole Restaurantkette im Stil der 50er Jahre. Danach chillten wir noch ein bisschen am Trafalgar Square, lauschten den Straßenmusikern und beobachteten ein bisschen die Leute. Ein schönes Hobby übrigens – Leute beobachten… Am Trafalgar Square steht übrigens die kleinste Polizeistation Londons. So klein, dass genau ein Polizist reinpasste. Damals gab es häufig Demonstrationen an diesem Platz und so konnte der diensthabende Polizist schnellstens eingreifen, wenn etwas aus dem Ruder lief. Sein Telefon war direkt mit Einsatzzentrale in Scotland Yard verbunden. Heute sitzt da niemand mehr drin und das kleine Häuschen dient als Lager der städtischen Reinigung.

Zu guter Letzt besichtigten wir dann noch die Westminster Abbey. Ja ich hab mich so drauf gefreut, aber irgendwie musste ich feststellen, dass mir die Kirche innen nicht so richtig gut gefallen hat. Natürlich imposant war das Grab von Isaac Newton der dort auch begraben liegt. Aber irgendwie besteht die ganze Kirche nur aus Gräbern die dort alle kreuz und quer stehen und so richtig gecatched hat sie mich nicht. Ich meine gut, dort werden traditionell alle Könige und Königinnen gekrönt und beigesetzt, da kommt dann auf die Zeit schon was zusammen. Es sind bereits 102 Mitglieder der königlichen Familie dort begraben und da sind noch keine Größen wie Charles Dickens, Charles Darwin und Stephen Hawking mitgezählt. Deshalb werden seit 1911 zunehmend nur mehr Urnen dort bestattet. Die große Überraschung sollte aber noch kommen. Denn wie es der Zufall möchte sind wir dann durch die Außengänge geschlendert (unter anderem auf der Suche nach dem WC) und was sehen wir da? Ja da sah es aus wie in Hogwarts! Wahhhh wie schön war das denn?

Auf dem Rückweg ins Hotel spazierten wir noch durch den „Neils Yard“, ähnlich wie beim Kingly Court eine kleine versteckte Ecke mitten in London. Einmal abgebogen steht man in einer kleinen bunten Oase, keine Hektik, einfach Ruhe und Zeit zum Durchatmen.

An diesem Abend fuhren mit der Underground nochmal zur Tower Bridge, einfach weil wir nochmal hinwollten. Wir wollten ihr nochmal einen Besuch abstatten und nochmal drüber laufen. Und wir wollten ihr natürlich noch Goodbye sagen, denn am nächsten Tag ging es nach Hause. An diesem Abend sind wir einfach an der Themse entlang gegangen, haben die Stimmung, den letzten Abend im schönen London genossen. Denn für uns ging an diesem Abend wundervoller Städtetrip zu Ende. Geprägt von unzähligen Eindrücken, magischen Momenten und leckerem Essen. Gut, hätten wir gewusst, dass uns unsere Fluggesellschaft am Abflugtag mit über 2 Stunden Verspätung beehrt, wir im stehenden Flugzeug festsitzen, wir ans falsche Gate geschickt werden, man uns dann nicht starten lässt und dann noch ein Kofffer an Bord ist, der irgendwie niemandem so richtig gehören wollte… Tja da haben wir dann doch in Betracht gezogen, ob die Reise mit dem Feuerblitz nicht doch zu überlegen wäre… 😀

In diesem Sinne, bis bald

Eure Steffi

von Bloggystyle

„Hey Du, ja Du, ich denke ich mag Dich… „

Hätte mir vor einigen Jahren jemand erzählt, du kannst keine Träne vergießen, du kannst Dich kaum fühlen, du bist Dir fremd… hätte ich vermutlich aufmerksam zugehört, es hätte mir auch leid getan für diesen jemand, aber im Leben hätte ich mir nicht vorstellen können wie es sich anfühlen muss… Heute weiß ich es…
Es kam ganz schleichend, so etwas merkt man nicht… Man funktioniert, das ist eine Zeit lang anstrengend, doch irgendwann ist es nicht mehr anstrengend, sondern irgendwann braucht dein Körper und deine Seele das „Funktionieren“, weil sie es schlicht verlernt haben wie es ist entspannt zu sein und ganz tief im Inneren eine Harmonie und Ruhe zu empfinden.
Nach einem sehr harten Start ins Jahr 2018 lief mein Körper auf gefühlten 280%, run, run, run… Ich fühlte mich als könnte ich die Probleme der ganzen Welt lösen und noch ein paar mehr, so lange ich ordentlich viel zu tun hatte war, so dachte ich, alles gut.. Aber als alles dann endlich gut war und es an der Zeit gewesen wäre mich herunterzufahren, zur Ruhe zu kommen, zu genießen und zu lieben, zu entspannen, zum Alltag zurückzukehren… da hat es mich geklatscht… aus heiterem Himmel, wie ein Donnerschlag, ein K.O. Schlag der mich ziemlich, ziemlich tief auf den Boden geworfen hat. Ich hatte irgendwie die Abfahrt zurück zum Ich, zurück zu dem was mir gut tut, zurück zum „entspannt sein dürfen“ – verpasst… Und dann fährst du da, auf deiner Scheiß Autobahn mit 280% und 280 km/h, alle sind abgebogen und keiner weiß so richtig wohin du weiterfährst, du selbst übrigens auch nicht…
Ich fühlte mich sowohl äußerlich als auch ganz tief drinnen sowas von abgefuckt, entschuldigt bitte meine Wortwahl, aber ich kann es nicht anders beschreiben. Es kam zu körperlichen Symptomen die von permanenter Übelkeit und Appetitlosigkeit reichten bis hin zu Panikattacken und Angstzuständen, bis zu dem Gefühl nicht alleine sein zu können… eine ewige Ruhe- und Rastlosigkeit… Ich kannte diese Zustände vorher nicht und ich wünsche es auch niemandem, dass er so etwas erleben muss. Ich hatte, das Gefühl verrückt zu werden… hatte ein ewiges Gefühl von innerer Zerrissenheit in mir, immerzu hatte ich das Gefühl nicht ruhen zu können, an ausschlafen oder durchschlafen war nicht zu denken… Das Wachwerden jeden Morgen zeigte sich in Form von Zittern, Herzrasen, ich war jeden Morgen klatschnass geschwitzt… Eigentlich war ich schon fertig bevor der Tag so richtig begonnen hat… Man war das ein saublödes Gefühl… Zweimal war ich dann in homoöpatischer Behandlung und ich muss echt zugeben, dass mir mein Therapeut sehr schnell weiterhelfen konnte. Die Symptome besserten sich sehr schnell… Aber da ich vermutlich einfach ein hypersensibler Mensch bin trafen mich in dieser Zeit dramatische und schreckliche Nachrichten umso mehr und die warfen mich tatsächlich auch nochmal so richtig aus der Bahn… Im November ging das alles los und seit nun ungefähr 4 Wochen merke ich wieder wer ich eigentlich bin… Ich wusste schon als das alles mit meinem Papa am 11. Januar 2018 passiert ist, dass etwas nicht stimmen konnte, als mich mein Mann immer und immer wieder fragte warum ich denn nicht weine… warum bist du nicht traurig, warum kommen keine Tränen, was ist denn los mit Dir? Da habe ich noch einfach funktioniert, da war es auch richtig und wichtig, aber richtig und wichtig wäre es auch gewesen, irgendwann diese riesengroße Angst und Traurigkeit zuzulassen und in mich reinzulassen… das hatte ich verpasst und die Antwort kam fast ein Jahr danach mit aller Wucht… Ich hatte mich da schlichtweg total übernommen, aber leider merkst du das selbst nicht. Es wenn der Körper und die Seele vollen Alarm geben… Ich bin meinen engsten Menschen so sehr dankbar, sie waren meine Felsen in der Brandung, mein Halt, mein Gerüst der Sicherheit, als ich das alles nicht sein konnte… Meinem Mann, Du mit Deiner unglaublichen Geduld, Deiner tiefen Zuneigung und allgegenwärtiger Liebe die ich jederzeit spüren und erfahren durfte, Deine Unterstützung in all den Situationen, die alles andere als einfach waren, du hast mir mal wieder gezeigt, wir Beide, wir gehen durch dick und dünn, immerzu Hand in Hand, komme was wolle. Meine Eltern, ihr habt mir immer eine offene Türe und Eure offenen Herzen geboten, bei Euch durfte ich immer Zuflucht und Schutz suchen, wenn das Alleine zuhause sein mal wieder so unaushaltbar schwer war. Meine liebste und einzige Schwester, für Deine immer und immer wieder offenen Ohren, Dein Verstehen für meine Ängste, Deine Ehrlichkeit wie gut du es mir nachfühlen kannst und vor allem für Dein Versprechen, dass Du mir und meinem Ehemann später unsere Seniorenhausschuhe auf Amazon bestellen wirst. Du weißt was ich meine 🙂 Meine Freundin, die ich nach langer Zeit wieder finden durfte, Du fühlst und denkst wie ich, Du hast immer ein offenes Ohr für uns und Du verstehst mich oft auch ohne Worte so gut. Meinen beiden Arbeitskolleginnen, bei denen ich mich nicht verstellen musste, die zu jederzeit Verständnis für mich hatten und bei denen Ich sein darf wer und wie ich bin… Das ist nicht selbstverständlich… Und natürlich und nicht zuletzt möchte ich unserem Toby Danke sagen – unser Seelenhund, der mich und uns in dieser Zeit mit seiner unglaublichen Liebe und Zuneigung begleitet hat… ohne zu hinterfragen warum, wieso… Du warst einfach da und hast mich trotzdem immer mal wieder vor kleine und große Herausforderungen gestellt um mir zu zeigen, dass ich langsam aber sicher aus dem Quark kommen und den Arsch hochbekommen darf… Für all das und noch vieles mehr lieben wir Dich!


Aber, so hart und schwer die letzten Monate auch waren, konnte ich doch so unglaublich viel über mich selbst lernen und erfahren… Ich weiß heute wer ich bin, ich weiß, ich bin ein sehr, sehr, ja vielleicht zu sehr sensibler Mensch, ich kann Dinge ganz schlecht von mir weghalten, das Wegschieben und an mir abprallen lassen gehört nicht zu meinen Stärken… Ich weiß auch, dass ich mir mein weiches, mein sensibles Ich eingestehen darf, es ist nämlich kein Fehler so zu sein wie man ist… Ich weiß, ich kann stark sein wenn es darauf ankommt aber ich weiß heute auch ganz genau, dass es manchmal dringend Zeit ist den Schmerz und die Angst und die Trauer zuzulassen, und wenn sie mich überkommt und die Tränen in Bächen kommen dann ist das ok – und nicht nur das es ist sogar überaus wichtig… Denn das sind Gefühle, und zu Fühlen und Gefühle und Emotionen zu empfinden ist ein riesengroßes Geschenk, das verkennen wir leider viel zu oft. Ich weiß heute auch, dass ich öfter einfach mal auf mein Bauchgefühl, meine Intuition vertrauen darf, ich weiß, dass ich es wert bin eine Meinung zu haben und dass es wichtig ist mir und meiner Seele gute Dinge zu tun… Sachen, die gut tun, mit den Liebsten, mit sich Selbst… Es ist sehr wichtig sich selbst Gutes für die Seele zu tun. Es ist vielleicht nicht alles gut daran, wenn man so hypersensibel empfindet… denn manchmal macht es das Leben echt ein bisschen anstrengender aber ganz ehrlich, vieles empfindet man auch so krass mehr… damit meine ich so alle Emotionen die einem so über den Weg laufen… und ja, die schönen… die kommen nämlich eben auch mit aller Wucht und dem schon erwähnten K.O. Schlag daher… ich meine sowas wie Liebe, Zuneigung, tief bewegt sein, Freude, Glück, gefühlvolle Lieder, emotionale Ereignisse, vor Glück weinen dürfen… die sind auch sehr, sehr stark vertreten und das wiederum fühlt sich so richtig geil an… Ich bin sehr dankbar, dass ich heute an diesem Punkt stehe und das alles so ist wie es ist… Ich habe aus all dem vieles lernen und mitnehmen dürfen, und ich habe mitnehmen dürfen, dass ich und jeder von uns allen, toll ist, gut ist und genau richtig ist… so wie er ist…
In diesem Sinne…
war es endlich mal wieder Zeit für ein bisschen Bloggystyle…
Ich Danke Euch fürs Mitlesen und Mitfühlen 🙂

Feel feminine, Feel free

Wie Lunette und ich uns kennenlernten und warum wir uns alle 4 Wochen treffen…

Heute mal mein Erfahrungsbericht zum Thema Menstruationscup. Ja ihr habt richtig gelesen, schreibe ich doch sonst über sehr emotionale Themen, die mich bewegen, in welche Richtung auch immer. Dieses Thema bewegt und beschäftigt mich allerdings auch… Mein Mann versucht mich bereits seit einem Jahr dazu zu überreden doch endlich mal einen Blogbeitrag zu diesem Thema zu schreiben, damit noch mehr Frauen davon erfahren können… also gab ich mir einen Ruck und hier ist das Ergebnis.

 Als Frau ohne Kind machte ich mir irgendwann vor eineinhalb Jahren so meine Gedanken, warum um Himmels Willen muss denn dann trotzdem die rote Woche, die Erdbeerwoche, die Schmollwoche, sein? Hä? Das ist doch nicht fair… könnte man doch abbestellen, da man sie ja vermutlich so wie sich das darstellt eh nicht braucht… Aber Fehlanzeige, nein wir Mädels, wir Frauen, wir müssen da durch. Es gehört doch einfach zum Frau-Sein dazu… Wenn deine Laune eine Woche vorher in den Keller, ok ich untertreibe, nehmen wir als Beispiel eher das Verließ in der Gringotts Bank sinkt, dein Mann noch richtig erkennt „ist es wieder so weit?“… dann, ja dann wissen wir Tante Rosa aus Unterleibzig kündigt sich an… KOTZ… Zwischen schlechter Laune, Niedergeschlagenheit, Heißhunger und unendlichen Bauchschmerzen hat man mal ganz schnell auf gar nichts Bock… Das hat mich etwas frustriert und so ging ich im Internet auf die Suche, ich ging auf die Suche wie andere Frauen das händeln, gibt es Alternativen… Gibt es etwas das es „leichter“, „freier“, „schöner“ macht? Ist es möglich es zu haben, ohne es zu spüren…?

Irgendwann las ich SIE – Lunette… Ich wurde sehr neugierig und dachte mir, WHAT? Eine Menstruationstasse? Das klingt schräg und wer zur Hölle ist freiwillig bereit sich so ein Ding ihr wisst schon wo hinzustecken? Aaaaber die Message von Lunette hat mich neugierig gemacht und ich wollte das unbedingt dann doch ausprobieren… Also gesagt – getan – bestellt… Sie kam dann in einer tollen Verpackung die mich optisch schon mal gecatcht hat. Eingepackt im zarten, schönen Stoffbeutel sah das Ganze echt total edel und ansprechend aus… Auch das Anfühlen erwies sich als sehr angenehm, denn das medizinische Silikon fühlt sich tatsächlich gut an, geruchlos und sehr weich. Nun hilft das aber ja alles nichts denn entscheidend ist ja nach wie vor… Wie um alles in der Welt kommt das Teil dorthin wo es hinsoll und im besten Falle auch wieder heraus? Ich hatte echt Bedenken… sehr sogar… Nach vielem Nachlesen und Falttechniken per Video kucken hab ich mich dann doch getraut und versucht sie dort hin zu platzieren… ja versucht… ich dachte mir nach Versuch eins… Alter!!! wer erfindet sowas und Hiiiiiiilfe wie bekomme ich sie jemals wieder raus? Werde ich zum Dauerdepot von Menstruationstassen? Bin ich nur zimperlich und wie zur Hölle machen das andere Frauen?

Lange Rede kurzer Sinn… ja es ist eine Übungssache… Aber Mädels, das war es doch von Anfang an mit allem oder? Niemand hat einen o.B. in die Hand bekommen und konnte das auf Anhieb, also ich zumindest nicht?! Also ich musste es ein paar mal üben aber bereits in der ersten Schmollwoche nach meinem Kauf hab ich beschlossen, Sie und Ich, wir wagen das jetzt… Hop oder Top…

Und was soll ich sagen… Anfangs hat es hier und da mal gezwickt, bis sich das Gefühl entwickelte wann sie an der richtigen Stelle ist.. Man merkt es sehr schnell, denn man merkt dann einfach nichts mehr, man spürt sie nicht… Ich habe meine beiden Cups nun seit eineinhalb Jahren, sie sind mir alle 4 Wochen zu meinen wichtigsten Begleiterinnen in meiner Handtasche, beim Sport, beim Bouldern (unbezahlbar!!!), auf Reisen, in der Arbeit, beim Baden… geworden. Ich kann mich jederzeit als Frau fühlen, Frei fühlen, ich muss auf nichts verzichten, ich bin zeitlich völlig unabhängig, da sie lt. Lunette sogar bis zu 12 Stunden dauerhaft getragen werden darf…

Alle wichtigen Fragen, Infos zur Handhabung, zur Reinigung etc. ist auf der Homepage von Lunette wirklich wunderbar erklärt…

https://de.lunette.com/

Ich bin tatsächlich auch heute noch so sehr davon überzeugt und begeistert, denn hätte ich nicht hin und wieder einen Anflug von Bauchschmerzen würde ich es nicht mal merken, dass es wieder soweit ist… Ich würde sie um nichts mehr eintauschen wollen, denn das Wagnis etwas Neues zu versuchen hat sich zumindest bei mir mehr als gelohnt.

Zudem fühle ich mich einfach richtig gut, alleine beim Gedanken auch etwas für unsere Umwelt zu tun… Mädels, ich produziere seit über einem Jahr keinen Erdbeerwochen-Müll mehr und das macht mich stolz und es macht mich zu einer modernen, starken Frau, die weiß was sie will und die sich getraut hat es anders zu machen… Anders ist manchmal auch besser… 😉 Heute ist die Anwendung für mich zur absoluten Routine geworden… ich kann sie blind einsetzen und herausnehmen, ich habe ein völlig neues Gefühl für meinen Körper, für meine Weiblichkeit entwickelt und das fühlt sich wirklich, wirklich gut an.

Ich bin total glücklich, dass ich Lunette entdeckt habe und dass sich unsere Wege so unverhofft getroffen haben… Heute treffen wir uns so alle 4 Wochen, Lunette und ich… unsere Treffen sind immer wunderbar, ich kann mich zu 100% auf sie verlassen und ich kann die Zeit mit ihr genießen…

In diesem Sinne,

sei dankbar, zufrieden und glücklich, Du hast alles was es zum Glücklichsein braucht!

Frau Bloggystyle

Vom „Schein“ zum „Sein“ und wie wichtig das Zuhause deiner Seele ist…“

Manchmal ändern sich Dinge, einfach so.

Manchmal ändern sich Menschen, einfach so.

Und manchmal ändert sich nichts von alledem, alles ist und war so wie es vorher schon war, aber unsere Sichtweise auf die Menschen und die Dinge, die ändert sich. Unser Blickwinkel ist plötzlich ein anderer, alles rutscht in ein anderes, vielleicht sogar ins richtige Licht?!

Ich denke diesbezüglich gerne an das Lied von Christina Stürmer…

„Mal fühlst du dich als Fremder
Am schönsten Ort der Welt
Mal bist du einfach glücklich
Wenn nur der Regen fällt

Die Zeit nimmt weiter ihren Lauf
Sie zieht dich runter, zieht dich rauf
Aber woran wirst du dich erinnern?“

„Woran wirst Du Dich erinnern?“

„Und dann schaust du zurück, zurück
Auf die Schatten und das Glück
Wir haben nicht ewig Zeit
Sag mir was wirklich bleibt.“

Irgendetwas gibt immer den Impuls hellhörig zu werden, unser Körper sendet uns die notwendigen Signale, wenn uns etwas zu viel, zu unangenehm, zu einnehmend wird… Ich finde es immer wieder faszinierend was Körper und Seele leisten können, zu was wir im Stande sind auszuhalten… Wir betrachten es viel zu oft als selbstverständlich und dabei grenzt es doch an ein Wunder was Körper und Seele an Kraft und Widerstand aufbringen können um uns vor negativen Energien zu beschützen. Ich denke oft darüber nach, was man sich „früher“ alles hat gefallen lassen, was man einfach geschluckt und hingenommen hat… Man dachte der Weg des geringsten Widerstandes wäre vielleicht auch der gesündeste… So ist es aber nun mal nicht.

Nein, je älter ich werde umso öfter gelingt es mir in mich reinzuhören, ganz genau hinzuhören und Situationen und Menschen mit etwas Abstand zu betrachten. Was bereichert mich und uns und was oder wer tut uns vielleicht einfach nicht oder nicht mehr gut? Kritisch zu hinterfragen, mich selbst mit etwas Abstand wahrzunehmen und vor allem 100 prozentige Ehrlichkeit mir gegenüber helfen dabei die Dinge ehrlich anzusprechen und den Wahrheiten ins Auge zu blicken. Ich habe gelernt, dass es für mein Seelenwohl ganz einfach besser ist, die Wahrheit in allen Belangen zu sagen, ich habe gelernt, dass ich auf meinen Körper und das Zuhause meiner Seele achten muss… Mein Körper achtet so sorgfältig auf mich, ich finde ich bin es ihm schuldig. Und wenn er mir Alarm schlägt und mir fast entgegenschreien möchte, dass ihm etwas nicht guttut, dann ist es höchste Zeit innezuhalten und zu reagieren… Sei es im privaten Umfeld oder in der Arbeitswelt. Auch wenn es bedeutet mich von Menschen und Dingen distanzieren zu müssen, Dinge radikal ändern zu müssen, knallharte Wahrheiten aussprechen zu müssen… Es bedeutet vielleicht auch dazu zu stehen, dass sich meine Ansichten und meine Meinung geändert haben, weil Informationen hinzugekommen oder Situationen dazu beitragen haben. Ich weiß das klingt hart, es ist auch hart Menschen die Wahrheit ins Gesicht zu sagen, gerade Menschen, die dir nicht so vertraut sind oder nicht zu deiner Familie gehören aber dennoch, es ist vielleicht hart aber wenigstens fair… Alles was wir in unserem Leben durchlebt und erfahren haben macht uns zu diesen Individuen die wir sind. Gehässigkeiten, Undankbarkeit, Trauer, Leid, Krankheit, Angst und Schmerz lassen uns in manchen Situationen vielleicht härter werden und kalt erscheinen, aber zu guter Letzt ist es am Ende des Tages doch immer nur ein Selbstschutz. Ein Selbstschutz, weil wir mit unseren feinen Antennen vielleicht negative Energien aufgespürt haben und sie durch unsere Reaktion von uns abwenden wollten? Viel zu oft musste man die Erfahrung machen, dass für manche Menschen vieles „selbstverständlich“ ist, viel zu oft wurde man auf welchem Weg auch immer ausgenutzt, für doof verkauft oder Menschen gingen einfach über Dein Wohl hinweg, weil sie Ihren eigenen Weg verfolgt haben und es bequem so war…

Es sind eben Erfahrungen, Erfahrungen die wir machen müssen und die uns im Leben nur weiterhelfen werden. Sie werden uns helfen vorsichtiger zu sein, sensibler zu beobachten was um uns herum geschieht, wie Menschen in unserem Umfeld agieren und reagieren, schneller die Zeichen zu erkennen…. Jede Erfahrung ist ein Geschenk! Bei aller Ehrlichkeit müssen wir natürlich bedenken, dass man keinen unserer Mitmenschen verletzten möchte. Ich gebe zu, die Wahrheit ist manchmal unausweichlich verletzend, aber man kann Dinge immer mit einer gewissen Vorsicht sagen und dem anderen zutragen, die Message muss klar zu verstehen sein aber sie muss keine Spur der Verwüstung hinterlassen…

Ich weiß heute, dass ich für meinen Mann und unser geliebtes Fellkind durch alle Feuer dieser Erde gehen würde und dass wir für unsere Familie einstehen werden, egal was oder wer kommt. Und ich weiß, dass wir Dinge tun müssen, die uns glücklich machen, so lange wir das können, dass wir Menschen treffen müssen die unserer Seele guttun, dass wir ehrlich sein dürfen, wenn es Andere nicht mehr tun, und dass die Zeit mit unseren allerliebsten Menschen und Seelentieren das wertvollste und wichtigste Geschenk ist das man uns schenken konnte. Ich bin so dankbar, dass uns jeden neuen Tag der Moment geschenkt wird, in dem wir aufwachen dürfen, die ersten Atemzüge des neuen Tages atmen dürfen. Der Moment wo dein Mann neben dir selig schläft, uns unser Toby hingebungsvoll das Gesicht ableckt als guten Morgen Kuss, die erste heiße Tasse Kaffee früh am Morgen, der wunderschöne Sonnenaufgang, wenn ich morgens in die Arbeit fahre, ein warmes Essen abends auf dem Tisch… Unser Zuhause, dass mir so viel Sicherheit und Wohlbefinden schenkt… Menschen die ich liebe um mich herum – ein Geschenk, das mit nichts auf der Welt aufzuwiegen ist…

In diesem Sinne,

sei dankbar, zufrieden und glücklich, Du hast alles was es zum Glücklichsein braucht!

 

Tante Bloggystyle

 

„Ich fühle was, was Du nicht fühlst…“

„Ich fühle was, was Du nicht fühlst…“

Aus der eigenen Erfahrung heraus beschäftigt mich seit geraumer Zeit wieder die Frage:
Warum sind manche Menschen so wie sie sind… ?
Ich meine damit, ich habe

in meinem Leben schon so viele verschiedene Menschentypen kennengelernt und mir ist auch zweifelsohne bewusst, dass wir uns alle weiterentwickeln, anders entwickeln, verändern… das ist auch wichtig und richtig – sofern es in die richtige Richtung geht!
Aber versteht mich nicht falsch, was um Himmels Willen ist mit manchen Mitmenschen nur passiert und wohin genau haben die eine Abzweigung genommen? Also, dass sich jeder von uns mal irgendwie und irgendwann daneben benimmt oder benommen hat ist ja völlig klar, aber es gibt Personen die verfolgen diesen Weg des „Ich benehme mich wie ein Volltroll und fühle mich auch noch gut dabei“ sehr konsequent und zielstrebig. Also bewundernswert zielstrebig…
Ich habe schon in meiner allerfrühesten Schulzeit mit anderen Kindern diese Erfahrung gemacht. Also ja ich habe mich nie getraut laut, sehr selbstbewusst oder gar vorlaut zu sein und genau das wurde mir in der Grundschulzeit zum Verhängnis. Manch einer kennt das Gefühl vielleicht, wie schmerzhaft es sein kann wenn man einfach nicht „gemocht“ wird, wenn man nicht mitspielen darf, wenn niemand dein „Freund“ sein will, wenn Du immer übrig bleibst im Sportunterricht, weil Dich niemand im Team haben möchte… Wenn du in der Pause versuchst dich beliebt zu machen, weil du Tic Tacs verschenkst… weil du hoffst, du könntest dadurch an Sympathie gewinnen… ja ihr habt schon richtig gelesen… Ob das traurig ist? Ist es, und noch trauriger ist es, weil es immer die vermeintlich „Starken“ sind, die der Meinung sind ihnen gehört die Welt und die kleinen Schwächeren runterdrücken, hänseln, ausgrenzen… nur um sich selbst dadurch besser zu fühlen! Das ist ein Thema das ging und geht mir ganz schön nah und es hat meine Schulzeit deutlicher geprägt als ich es mir eingestehen wollte. Ich habe das Thema lange verbannt und als gegeben und vergangen betrachtet… Heute weiß ich, für mich war es zwar ein Horror der über Jahre ging, aber ehrlich gesagt, es sind doch diejenigen, die so gehässig und böse waren die uns leidtun sollten. Denn ist es nicht traurig, wenn sich Menschen über andere stellen um sich selbst aufzuwerten? Ich wusste damals wie heute, dass sich solche Zeiten nur mit sehr viel Rückhalt aus der Familie durchstehen lassen und alleine dafür bin ich meinen Eltern auf immer dankbar…
Dann war ich der Meinung, es ist ein Phänomen, welches vielleicht nur bei Kindern und Jugendlichen auftritt… Ist es nicht… Nein, auch unter den Erwachsenen gibt es diese seltsamen Exemplare, die man lieber gehen als kommen sieht. Da wird gehetzt, gelästert, sich über den anderen gestellt… Warum? Ich weiß ja nicht, oft habe ich mir schon die Frage gestellt, liegt es vielleicht an mir selbst? Wirke ich vielleicht unsympathisch, abweisend oder wirke ich gar überheblich, arrogant, habe ich etwas an mir, dass andere Menschen zu Antimenschen werden lässt? Ist es meine manchmal etwas schüchterne Art, die Menschen dazu verleitet mich abzustempeln ohne ein zweites Mal hinzuschauen? Ist es so verwerflich, dass es Menschen gibt die erst ein bisschen antauen müssen ehe sie sich trauen mehr zu zeigen? Ich hoffe doch nicht, sicher bin ich mir aber auch nicht… Ich versuche schon immer meine Mitmenschen so zu behandeln, wie ich mir auch so sehnlichst gewünscht hätte, dass man mich behandelt… ist das so schwer? Ein liebenswürdiger Mensch zu sein tut doch nicht weh? Ich stelle mir immer wieder die Frage, was passiert in einem Menschen, der über andere hinwegtrampelt, der es in Kauf nimmt andere zu verletzen, sich dabei vielleicht sogar gut fühlt, den es den Tag erhellt jemand anderen eins ausgewischt zu haben… Ich finde keine Antworten, keine die mich glücklich machen, keine die mich schlauer machen, keine die es mich verstehen lassen. Hm… vielleicht ist es eine eigene Unsicherheit die manch einen dazu veranlasst einen Rundumschlag auszuteilen, erst mal egal wen es trifft, Hauptsache nicht mich… Vielleicht… Vielleicht sind es aber auch ganz einfach Egoisten wie Gott sie schuf, durch und durch, denen das Wohl der Mitmenschen glattweg am Arsch vorbeigeht… Klingt doof, ist es auch! Mein Mann sagt mir so oft, ich soll aufhören darüber nachzudenken, du wirst sie nicht ändern, sie sind es nicht wert, zieh Deine eigenen Konsequenzen daraus… Er hat Recht, er kann mir in diesen Situationen den Rückhalt und den Schutz geben, mir helfen, dass mich Gemeinheiten nicht vollends aus der Spur werfen und ich bewundere ihn so oft für seine klare Sicht auf die Dinge…
Was bleibt uns?
Uns bleibt es uns auf die Menschen zu konzentrieren die nicht so ticken. Wir werden sie sehr schnell erkennen, denn sie werden uns nicht bei der erstbesten Gelegenheit wehtun, nein sie werden uns guttun. Auf diese Menschen müssen wir unseren Fokus lenken, sie sind es, die es wert sind einen zweiten und einen dritten Blick zu wagen. Es sind die Menschen, ich nenne sie Herzmenschen, bei denen man merkt, dass man mit Herz und Seele irgendwo auf einer Wellenlänge surft und die sich in unserer Gegenwart einfach richtig anfühlen. Es sind Menschen, bei denen wir merken werden, dass es sich lohnt Zeit zu investieren, Zeit mit Ihnen zu verbringen, bei denen sich Gespräche wie Balsam und nicht wie Seitenhiebe anfühlen, die uns so nehmen wie wir sind, weil sie mit sich selbst im Reinen sind. Wenn wir zu uns selbst „gut“ sein können, können wir es auch zu unseren Mitmenschen und nur so wird es ein schönes, ein stimmiges, ein ehrliches Miteinander. Ein Miteinander, dass es uns erlaubt auch etwas tiefer in den anderen zu schauen. Ein Miteinander in dem man sich zeigen darf wie man ist, mit all seinen Schwächen, seinen verrückten Anwandlungen, seinem Ich, ohne dafür gestraft, missachtet oder ausgebuht zu werden.
Herzmenschen… wenn wir sie kennenlernen müssen wir sie festhalten…
Von den anderen gibt es ja leider genug und man kommt nicht drum herum sie anzutreffen, deshalb können wir ihnen nur entgegentreten, unbewaffnet, ungeschminkt, ehrlich, so wie wir sind und hoffen, dass sie vielleicht auch irgendwann eine Abzweigung nehmen werden, die Ihnen guttut…

In diesem Sinne, sei dankbar, zufrieden und glücklich. Wir haben alles was es zum glücklich sein braucht!

Danke für eure Zeit,

Eure Tante Bloggystyle

 

Weil das Wir ohne ein Es auch schön ist… oder wie 3 Chaoten zusammen das Leben rocken!

(weil der Weg als kinderloses Paar das Ziel ist und was passiert, wenn das Fellkind zum Pubertierchen wird)

Es ist Zeit vergangen. Zeit in der so vieles geschehen, Schlimmes auf uns eingeprasselt und sich dennoch alles irgendwie zurechtgerückt hat…
2018… es begann für uns schon im Januar mit einem Schock. Mein Papa hatte einen Herzstillstand, er musste reanimiert werden, lag im künstlichen Koma und er hatte wohl nicht nur einen Schutzengel in Form eines Arztes im Restaurant der sofort zu Hilfe kam und blitzschnell und bestmöglichst reagiert hat. Nein auch der Inhaber des Restaurants Chaplin in Regensburg hat geistesgegenwärtig reagiert und sein Bestes dazu beigetragen… so wie noch einige andere Helfer, wie uns erzählt wurde. (Wir waren selbst nicht vor Ort)
Er hat gekämpft wie ein Löwe und er hat sich zurückgekämpft ins Leben… Dieses Leben, welches doch immer wieder die verrücktesten Momente für uns bereithält.
Wir haben in dieser Zeit Erfahrungen gemacht auf einer Intensivstation die für mich die Dinge in ein völlig neues Licht gerückt haben. Wir haben in der ganzen Zeit nicht einmal einen „weißen Kittel“ vorbeihetzen, unter Zeitdruck oder ungeduldig erlebt. Nein wir haben in unserer Universitätsklinik in Regensburg auf der Intensivstation 93 für uns echte „Helden“ kennengelernt. Ich muss hier mal ganz klar ausdrücken, dass wir es kaum glauben konnten mit welch einer Ruhe und Seelsorge wir dort als Angehörige empfangen und betreut wurden. Und diese Ruhe und Geduld hatten diese Menschen jeden einzelnen Tag mit uns und auch mit allen anderen Menschen, die das Schicksal und den Schmerz mit uns teilten. Sie hatten jederzeit ein offenes Ohr für unsere Sorgen und unsere Fragen, sie haben uns wirklich alles bis ins kleinste Detail erklärt und das bei Bedarf auch immer wieder. Wir haben uns, auch wenn das jetzt seltsam klingen mag, wohl gefühlt dort. Wir haben uns aufgehoben und verstanden gefühlt, denn für uns stand die Welt still, die sich dort draußen so unbarmherzig und unaufhaltsam weitergedreht hat. Deine Mama zu sehen, am Boden zerstört vor Sorge und Angst um ihren liebsten Menschen, das bricht dir als Kind fast das Herz. Mein Mann hat uns in dieser Zeit aufgefangen, er hat alles organisiert, er war unser Dreh- und Angelpunkt. Er hat mir so viel Liebe, Stärke und Kraft gegeben und er hat mich so stolz gemacht, dass Er der Mann an meiner Seite ist. Und wie es eben immer ist, in diesen Zeiten erscheinen Menschen an Deiner Seite, manche verschwinden ganz einfach sehr, sehr leise von der Bildfläche. Das tut wahrlich weh, sehr weh sogar, aber dafür tun sich andere, neue Verbindungen auf. Verbindungen die einen anderen, neuen, wunderbaren Wert haben, die sich vertiefen und die Balsam für die Seele sind. Menschen die unseren Weg innig begleiten, mit uns fühlen, mit uns weinen, mit uns lachen… Freunde!

Und dort, auf unseren Warte-Stühlen am Gang, am Bett meines Papas, zwischen all den Pflegekräften und Ärzten, dort waren wir entschleunigt, geschützt und behütet und wir fühlten uns so verstanden und in Watte gepackt, was der Seele ganz einfach gut getan hat. Dort waren Menschen, die mit ihrem Humor, ihrem unaufhörlichem Optimismus, ihrer Empathie für unsere Situation und ihrem medizischen Know-How unsere Tage etwas heller und unser Befinden erträglich gemacht haben.
Ihr habt uns gefangen als wir im beängstigenden freien Fall Richtung Unten waren und dafür möchte ich Euch meinen allerherzlichsten Dank, meinen tiefsten Respekt und meine größte Bewunderung aussprechen. Und ich möchte das nochmal ganz deutlich machen, dass es eben nicht selbstverständlich ist, auf einer Station zwischen Leben und Tod, zwischen Hektik und Handeln noch diese intensive Zeit und diese liebevollen Worte für die Angehörigen zu finden. Ihr habt menschlich und medizinisch eine großartige Arbeit geleistet und wenn ich heute meinen Papa anschaue, wenn er quietschfidel den Rasen mäht, mit den Nachbarn am Gartenzaun quatscht, sich an seinem Fell-Enkelkind erfreut und sich in besten gesundheitlichem Zustand befindet, dann können wir nur DANKE sagen!

Ja die Welt hat sich weitergedreht. Auch für uns… Das Thema „Leben ohne Kind“ ist nach wie vor da, Freunde, Bekannte, Kollegen… alle bekommen Kinder. Gerade dieses Jahr ist es irgendwie wie verhext oder soll ich sagen doch eigentlich ganz normal? Da bleibt es nicht aus und es muss mal wieder dringend sein… Man muss sich seine Gedanken machen… also ließ ich mal wieder meinen Gedankenzirkus losziehen. Tut es weh wenn andere Kinder bekommen? Ich bin mir tatsächlich nicht ganz sicher. Nein wenn wir nicht näher darüber nachdenken, denn es ist eben alles wie es ist und es ist gut so, aber ja wenn wir uns bewusst in diese Spirale ziehen lassen, dann kann man sich in einen „Schmerz“ hineinfühlen… Die Frage ist: Möchten wir das? Manchmal vielleicht schon? Manchmal wollen wir uns doch fragen, Warum Wir?, Was haben wir verbrochen?, Wären wir keine guten Eltern?, Warum bleibt uns das große Elternglück verwehrt?, Warum, Warum, Warum…
Aber haben wir nicht festgestellt, dass es uns in dieser Abwärtsspirale nicht gefällt, war sie nicht ungemütlich, karg, farblos, nichts woran man länger festhalten möchte?
Also ist es doch viel wichtiger sich über die fabelhaften, bezaubernden, weltverändernden Momente zu freuen, die uns das Leben schenkt.
Momente, Erfahrungen, Freuden die einzig und ganz alleine für uns kinderlose Paare bestimmt sind! Es ist doch immer so, man möchte gerne das was man nicht hat, so denke ich ist es oft im Vergleich von Eltern und kinderlosen Paaren. Und das es schön ist Kinder zu haben möchte ich auch gar nicht in Frage stellen, aber (es werden die meisten Eltern nicht zugeben wollen) das Leben vor den Kindern, das Leben mit dem Partner, die Zweisamkeit, Zeit für noch mehr Zweisamkeit ;-), die Freiheit sich zusammen wie Teenies zu fühlen, sich zusammen Donnerstag Abend ein Kygo Konzert reinzuziehen, die Urlaube außerhalb von Ferien und Kinderhotels, die Orte an die man mit Kind und Kegel einfach nicht reisen kann… Ja das ist auch beneidenswert! Das Leben frei von Windeln, Fläschchen, Schreiattacken, Kinderkrankheiten, Druck schon im Krabbelalter, Druck im Kindergarten, Druck in der Schule, Druck was macht mein Kind später, was wird aus ihm… Das Leben frei davon ist auch schön, und es nicht einfach nur schön, weil das andere nicht sein soll, sondern es ist schön, weil es genauso genussvoll, lebenswert, vollgepackt mit Liebe und Zuneigung ist als mit Kind. Ich denke das Thema „ungewollt kinderlos“ hat in der heutigen Zeit einen großen Stellenwert eingenommen und es muss uns klar werden, wir Paare ohne Kinder sind genauso zu beneiden wie die Paare mit Kind. Ich habe schon oft von Müttern gehört, dass sie das große Glück erst mit Geburt ihres Kindes empfinden können… steinigt mich, aber ich finde und fand solche Aussagen schon immer etwas traurig. Ein Kind kann doch nicht das einzige sein, das mich Glück empfinden lässt oder sehe ich da etwas falsch? Ja ich weiß, ich kann ja gar nicht mitreden, aber ups ich rede eben doch mit, denn ich kann Glück sehr gut empfinden, ganz einfach wenn mich mein Mann in seine Arme schließt, wir zusammen in der Badewanne liegen, wenn wir ein Gläschen Wein zu einem sensationell leckerem Abendessen genießen, bei einer entspannten Tasse Kaffee, wenn die Natur erwacht und wenn sie im Herbst ihr Aussehen verändert, die Wärme der Sonne auf meinen geschlossenen Augen, wenn es unseren Familien gut geht, wenn wir gesund sein dürfen, wenn sich unser Fellkind zu uns kuschelt und wir 3samkeit genießen, wenn ich beim Bouldern eine schwierige Route gerockt habe und nochmal mehr wenn mein Mann stolz wie Oskar auf mich ist…. hab ich was vergessen? Ja eine ganze Menge, denn ich kann in meinem Leben so viele kleine aber feine Glücksmomente ausmachen, die picke ich mir raus und fange sie ein, halte sie fest und genieße sie… Das geht ganz wunderbar ohne Kind.
Und ich finde schon ist das Leben nicht mehr nur schwarz und weiß und alles hat eben seine Vor- und Nachteile.. Alles hat seine wunderbare Zeit und seine Anstrengungen… Uns alle begleitet Glück, Trauer, Wut, Hoffnung…. alle Facetten des Lebens und wenn es für die einen von uns schwer ist, weil kleine süße Babys zur Welt kommen und die Welt so heile aussieht, möchten andere vielleicht tauschen, weil der Leistungsdruck unter den Eltern, in Schulen und Kindergärten zermürbend ist und so wird es immer ein Auf und Ab sein und bleiben und jede Seite ob kinderlos oder mit Kind ist auf seine Weise einzigartig, schön und lebenswert.

Lebenswert und definitiv wieder an der Zeit für ein Gläschen Wein am Abend ist es übrigens auch wenn das geliebte Fellkind in die Pubertät kommt. Alle haben es uns prophezeit und doch denkst du, nein bei uns kommts schon nicht so dicke… *hust* äh ja…
Unser Toby hat sich so nach 10 Monaten fröhlich durch die Welt tapsend gedacht, jetzt wirds mal Zeit für ein bisschen Spaß… Wir haben bis heute nicht herausgefunden für wen es spaßig wird aber egal… Gerade als wir dachten, Wow es klappt alles wie am Schnürchen, vom Abruf bis hin zum Freilauf, von Hundebegnungen bis Leinenführigkeit… Ach was waren es für erfolgreiche 2 Monate… Doch dann fand das Ganze mal schnell ein Ende… Von heute auf morgen konnten wir es nicht glauben und waren glatt der Meinung jemand hat unseren Toby ausgetauscht. Leinenführigkeit? Fehlanzeige… Es sei denn Toby führt uns an der Leine, das klappt super… Andere Rüden? Ja wie soll ich es jetzt nett beschreiben… Im Moment denkt sich unser Herzchen so ca. 100 m vorher… „Den kenn ich nicht, finde ihn aber erstmal grundsätzlich doof…“ Und während Toby an der Leine mit zarten 28 kg den Superrambo raushaut hängst du als Frauchen hinten dran mit hochrotem Kopf, schwitzend und hörst dich in Gedanken schon sagen: „Der ist normal ganz friedlich…“ schluckst es aber dann doch runter und überstehst die Situation – irgendwie… Obwohl du genau weißt, dass er nur deine eigene Unsicherheit wiedergibt fällt es manchmal so schwer sich innerlich zusammenzuraffen…  Bei den Mädels sieht die Sache schon ganz anders aus, da möchte man als attraktiver Junghund natürlich hin und zeigen was man so alles drauf hat… es ist ja auch zum dahinschmelzen… Er ist ein richtiger Charmeur wenn er will!
Aber wir wissen ja und haben gelernt, er kann eben manchmal nicht anders, wir lieben ihn natürlich deshalb genauso oder eigentlich doch noch viel mehr. Denn irgendwie ist es total schön zu sehen, wie sich der kleine Charakterkopf entwickelt und wie an manchen Tagen wegen Umbau geschlossen ist. Und dann sind da ja noch die kleinen Momente wo sich zeigt, was in unserem Schatz steckt und was aus der ganzen Entwicklung enstehen wird… nämlich ein Hund der einzigartig und wundervoll ist. Ein Hund der bisher noch fast jeden Menschen aus der Reserve gelockt hat und der Dir mit seinem Blick bis ganz hinein in die Seele schauen kann. Ein Hund der alles das aus uns herausholt zu was wir alleine niemals im Stande gewesen wären, ein Hund der uns mutig macht, der uns selbstbewusster werden lässt, der es uns lehrt was es heißt füreinander einzustehen und ein Hund der ganz einfach ein Geschenk des Himmels ist. Und auch wenn er uns oft an den Rand des Wahnsinns treibt und dann aber trotzdem nur von uns erwartet, dass wir gechillter werden und auch wenn er seine Doodleohren manchmal auf Durchzug stellt so weiß ich am Ende jeden Tages erneut, dass unsere Liebe zu ihm so groß ist, größer als ich es je beschreiben könnte… Und das er das Beste ist zu was wir uns in unserem Leben ohne Kind entscheiden konnten.  Wir sprechen mit unserem Fellkind und erklären ihm all die Dinge, alles was er noch nicht kennt, wir bedanken uns bei ihm und ja wir wissen einfach dass es funktioniert! Das durften wir Gott sei Dank auch 2018 lernen…  Achtung jetzt aber ganz klischeehaft… Er hat unsere Familie komplett gemacht! Klischee-Ende.
Ja so ist es, genauso, wir sind 3 Chaoten die das Leben rocken, komme was wolle, 3 Seelen die eine kleine chaotische Familie abgeben die man entweder sehr gerne in seinem Leben hat oder man möchte schreiend davon laufen… in diesem Fall, see how the rabbit runs!
Zeit nach vorne zu schauen, aber langsam voran zu gehen, der Weg ist das Ziel, denn den Weg zieren schöne Dinge die wir im vorbeijagen nicht sehen würden, lasst uns die Besonderheiten auch neben dem Weg entdecken… Machen wir die Augen auf für die kleinen und großen Glücksmomente und lassen wir sie rein… Lasst uns Platz schaffen für Gefühle, lasst uns lernen in uns reinzuhören und reinzufühlen dann werden wir für uns alle den richtigen Weg wählen…

In diesem Sinne sei dankbar, glücklich und zufrieden, wir haben alles was wir zum glücklich sein brauchen…

Danke für eure Zeit…
Eure Tante
BloggyStyle

Ein Jahr macht sich auf die Reise…

2017….

Und dann ist es auch schon wieder soweit und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Was hatte 2017 nur so alles auf Lager für uns. Eines ist gewiss, langweilig wurde es ganz sicher nicht… Ein Jahr voller Emotionen und besonderen Momenten verabschiedet sich von uns. Ein Jahr, in dem Wir erfahren durften, was es bedeutet Verantwortung für ein kleines Lebewesen zu übernehmen, zu merken, da verlässt sich jemand voll und ganz auf uns. Wir sind gefragt, gefordert, ja oftmals überfragt und überfordert… Ganz normal eben, das Leben wie es lebt… Dennoch kann ich nach diesem Jahr bereits mit Fug und Recht für uns behaupten, es war die beste Entscheidung, nach dem harten Schlag der Ernüchterung bezüglich unseres Kinderwunsches uns für unseren kleinen Toby zu entscheiden. Eine jede Hundemama und ein jeder Hundepapa werden es verstehen können, was wir damit meinen. Manch andere vielleicht nicht, das müssen sie aber auch nicht. Denn ich habe in diesem Jahr gelernt, dass Wir, mein Mann und ich, mit unseren Entscheidungen glücklich sein müssen, kein anderer… Und das sind Wir! Ich habe außerdem gelernt wie hart es manchmal sein kann, wenn Dich das kleine Fellwunder in Frage stellt, Dich austestet bis an Deine Grenzen und Dir so knüppelhart einen Spiegel vor die Nase hält der nicht zögert und Dir Deine schwächsten Schwächen, deine Unsicherheit, deine Inkonsequenz und Deine Unklarheit zeigt… Ja das kann ganz schön ernüchternd sein und dennoch ist kaum etwas lehrreicher als solche Erfahrungen. Du fühlst Dich zerrissen zwischen Strenge und Zuneigung obwohl Du tief drin weißt, Du wirst den richtigen Weg schon finden. Denn die Zuneigung und die Liebe zu unserem kleinen Fellkind ist ja zweifellos immer da und so manches Mal verlangt er eben ganz deutlich nach Grenzen und Regeln… Für uns war und ist es ein Highlight in die Sprache der Hunde eintauchen zu dürfen, diese kleinen Fellwunder können uns so viel sagen, so viele Worte würde kein Duden der Welt hergeben… Wir durften mit unserem Seelentier in diesem Jahr bereits nach Österreich mit der Doodleoma den 60. feiern und nach Holland reisen und beides waren absolute Highlights für uns. Zu sehen wie viel Spaß man beim Buddeln am Strand haben kann hat schon etwas für sich… Der Doodle im Paradies!  Ein ganz besonderer und eigener Moment war für uns auch die Bescherung an Weihnachten. Unser kleiner Doodlemann hat so viele Geschenke bekommen. Unglaublich schön zu sehen, wie sehr er von unseren Eltern und Geschwistern gemocht und geliebt wird. Es scheint mir so oft so, als würden sie tatsächlich keinen Unterschied machen ob hier nun ein kleines Menschenkind oder eben unser kleines Fellkind sitzt… Das macht uns glücklich und dankbar… Es zeigt mir, es gibt auch andere Wege im Leben. Nicht alles muss nach Schema F laufen, ganz im Gegenteil, mutig auch mal den Weg zu verlassen macht Freude und es stärkt. Oftmals ist es neben den ausgetretenen Hauptwegen grüner, bunter und überraschend schön… Ihr wisst was ich meine… Manchmal denke ich mir, sind wir vielleicht auch wunderlich geworden, mein Mann und ich? Weil sich unser Leben viel um unseren Toby dreht? Ja bestimmt. Ich weiß, ich bin eine schlimme Helikoptermama und ich würde mir selbst auf den Zeiger gehen… Aber man kann eben schwer davon ablassen. Es ist halt doch wie mit einem Kind, es stellt sehr wohl eine Zerreißprobe für Freundschaften dar, aber ich finde, gute Freundschaften halten das aus. Es ist vielleicht auch mit uns nicht mehr so wie früher, denn ändern sich Dinge im Leben, ändert man sich eben auch selbst… ja wir sind von der Sorte, ist der Doodle dort nicht erlaubt, gehen wir auch nicht hin… Aber spontan zu Menschen fahren, 500km weit entfernt, die man eigentlich gar nicht kennt und zu merken – Geil, die sind genauso verrückt wie wir und wie passen wir A**** auf Eimer… ja das ist verrückt… aber wundervoll! Kam aber alles nur so, weil wir dieselbe Liebe für unsere Fellnasen teilen… thats life! Es kommt halt doch alles wie es kommen muss.

Gin, Gin und Kaffeezeit… Ja das hat mich selbst am allermeisten überrascht. Ich habe 2017 tatsächlich meine Hingabe zu Kaffee entdeckt. Über 25 Jahre habe ich keinen Schluck Kaffee getrunken, der Ekel war einfach viel zu groß und kaum wird man älter und weiser und steuert hilflos auf die 30 zu so kommt wohl dann auch der gute Geschmack… *räusper* Für einen richtig guten Espresso oder Cappuccino bin ich mittlerweile sehr dankbar und nehme auch gerne sämtliche Gelegenheiten war, wo sich mir so ein kleiner Genussmoment bieten könnte. Ebenso erging es mir mit Gin. Ja ich bin auch auf den Gin Geschmack gekommen. Was wohl die letzten Jahre der Whiskey war ist seit einiger Zeit wohl der Gin in der Gesellschaft. Habe auch da bereits meine heimlichen Favoriten entdeckt. Und wenn mein Schatz mir im Sommer einen Gin Tonic auf Eis serviert kann ich doch nicht nein sagen. Überhaupt sind mein Liebster und ich die absoluten Genussmenschen. Wir lieben es gemeinsam zu kochen und Neues zu probieren. Ein gutes Essen, ein toller Eintopf, ein leckeres Stück Fleisch, frisches und buntes Gemüse auf dem Teller… Ich denke schon ein leckeres Essen stimmt Herz, Geist und Seele warm und tut gut…

 

Und dann waren 2017 natürlich auch die dunklen Momente. Diese Momente, die man gar nicht haben möchte. Die möchte man eigentlich aus dem Kalender streichen, aber sie gehören nun mal dazu. Seien es Krankheiten, die uns immer wieder in Angst versetzen, Ärger oder Streit, Missverständnisse oder Uneinigkeiten… Ja und auch jene Seelen, die gegangen sind. Sie sind einfach gegangen, viel zu früh und ohne uns vorher etwas wissen zu lassen. Diese Momente, sie scheinen wie dunkle Flecken im sonst doch schönen 2017… Aber wie überall müssen eben auch die dunkelsten Wolken ziehen um danach irgendwann wieder Platz für die Sonne zu machen. Und das werden sie. Denn wie es so oft ist, manchmal finden sich Menschen nach den schlimmsten Schicksalsschlägen wieder zusammen… Die schönen Momente kann man gut alleine aushalten, aber wenn es dunkel und kalt und traurig wird, dann brauchen wir Freunde, die uns kräftig die Hände reichen und mit uns Hand in Hand durch diese schwere Zeit gehen. Auch diese Erfahrung hat unser Jahr 2017 geprägt… Und dennoch, wir geben nicht auf. Denn das Leben ist schön und es will gelebt werden. Und kommen auch dunkle Stunden, ich verliere den Glauben nicht daran, dass uns die hellen Sonnenstrahlen wieder ins Gesicht lachen werden… Lebe, lache, liebe…

Ein schönes, emotionales und bewegendes Jahr, es geht zu Ende und es ist an der Zeit Adieu zu sagen. Ich wünsche uns allen für das neue kommende Jahr 2018 allezeit gute Gesundheit, ein Häppchen Glück, weiterhin die Leidenschaft und die Liebe die in jedem von uns steckt, Gottes Segen wohin wir auch gehen, Dinge die unsere Herzen berühren, Lust und Freude an den genüsslichen Dingen des Lebens, jederzeit Zeit zu lächeln und herzhaft zu lachen und immerzu gute Seelen an unserer Seite, die uns gut tun, die uns schätzen und denen wir gut tun.

Macht es gut und vergesst nicht…

Sei dankbar, glücklich und zufrieden, Du hast alles was es zum glücklich sein braucht!

Herzlich

Eure Bloggystyle Tante

Wie 4 kleine Pfoten unser Leben veränderten…

Ich hatte ihn schon lange, so lange, dass ich sagen würde, sobald ich wusste was ein „WauWau“ ist… Sagen wir also, so lange ich denken kann. Ich kann mich erinnern, ich habe mir mein Leben lang einen Hund gewünscht. Nun hatten wir aber 18 Jahre lang eine wundervolle Katze. Eine kleine Diva wie aus dem Lehrbuch, die neben sich in ihrer Monarchie nie im Leben ein anderes Haustier geduldet hätte. Die Zeit war also irgendwie nicht reif und richtig dafür. Eine Zeit führte ich Hunde aus dem Tierheim Gassi. Es war eine intensive – sehr schöne und gleichermaßen auch traurige Zeit für mich. Wenn Dein Herz nun mal für die Tiere schlägt, ist es unglaublich schwer die Zwingertüre zu schließen und das alles zu vergessen. So wundervoll die Hunde dort waren, so ehrlich muss ich auch sein – wir wären als absolute Hundeanfänger mit einem Tierheimhund völlig überfordert gewesen.

Nun kommt im Leben eben alles, wie es kommen muss. Wie ihr ja bereits wisst, können wir keine eigenen Kinder bekommen und so kam es zu der Entscheidung, dass die Zeit JETZT reif ist für einen Hund. Wir suchten also das Internet einmal durch von Anfang bis Ende um die richtige Rasse für uns zu finden. Ja liebevoll soll er sein, gelehrig, freundlich, eine stattliche Größe darf er auch haben. Löckchen wären toll – sind aber kein Muss. Farbe ist egal. Aber einen Bubi hätten wir gerne. Ja da waren wir uns irgendwie sicher. Hm… so wurde es dann völlig überraschend ein Labradoodle. Im Nachhinein muss ich sagen, auch bezüglich der Menschen, die wir bisher über diesen Hund kennenlernen durften – war es die beste Entscheidung die wir treffen konnten.

Wir suchten uns also die Züchterin unseres Vertrauens und trafen sie im August 2016 mit den potenziellen Eltern Lilly und Max. Wir waren von Anfang an begeistert von den Beiden und von da an begann das Hoffen und Warten ob es denn Anfang November kleine Fellwunder geben wird.  Max, ein Australian Shephard Doodle der mitten in seiner Ausbildung zum Blindenführhund steckte und Lilly, eine spritzige und gleichermaßen freundliche Labradoodle Dame taten uns den Gefallen. Denn am 06. November 2016 tapsten 7 kleine Fellkinder in diese Welt. 6 bezaubernde Mädels und ein kleiner schwarzer Rüde der mit 485g um 14:20 Uhr auf die Welt kam… Dieser Eine, der sollte der unsere werden. Normalerweise werden die Welpen erst mit 6 Wochen an die neuen Hundebesitzer aufgeteilt, da unsere Züchterin aber wusste, dass wir gerne einen Burschi hätten, stand am 07.11.2016 fest – das ist Er. Als sie uns die aller aller ersten Bilder schickte waren wir hin und weg. Wir waren so gerührt und stolz und konnten es kaum glauben, dass schon in wenigen Wochen unser Hund bei uns einziehen wird.

Von da an könnt Ihr Euch sicher vorstellen begannen die Einkäufe. Wir besorgten alles was so ein kleines Fellkind eben braucht, es sollte ihm an nichts fehlen. Von Hundebettchen über Näpfe, von Decken über Leinen (ihr glaubt nicht wie stolz ich war als ich die erste eigene Hundeleine in den Händen hielt), von Bürsten über Spielsachen und Kuscheltieren, die Liste wäre endlos weiterzuführen. 🙂

Als die Kleinen 3 Wochen alt waren und die Äuglein langsam aufgingen durften wir das erste mal zu Besuch kommen. Wir mussten für eine Strecke von 60km gleich noch eine Pipi Pause einlegen, so aufgeregt war ich…

Und dann war es endlich so weit. Wir kamen in das Wohnzimmer und die Züchterin drückte uns ein kleines ca. 1 kg schweres, schwarzes Fellbündel in die Arme. Da war er also. Unser Toby. Wir konnten unser Glück kaum fassen. Da hielten wir doch tatsächlich unseren kleinen Schatz in den Händen… Mit keinem Geld der Welt, wären diese Momente aufzuwiegen. Und als ich schrieb, es entschädigt

uns für das was wir selbst nicht haben können – da meinte ich das mit vollem Ernst und ich meine es heute mehr denn je. Denn vielleicht können es viele nicht verstehen, aber ja, er ist für uns wie ein eigenes Kind. Er gibt uns alles das was wir brauchen. Und wenn ich ganz ehrlich bin – gibt er uns noch viel mehr.

Wir fieberten also dem 01. Januar 2017 entgegen, denn da durften wir unseren kleinen Mann endlich abholen. Dann zog er endlich bei uns ein. Und es begann eine so unglaublich anstrengende und wundervolle Zeit. Mein Mann nahm sich extra 4 Wochen DoodleElternZeit und bewies so viel Herz, Nerven und Geduld in dieser Zeit. Er hatte zu der Zeit einen Welpen mit 9 Wochen der ausnahmslos jeden Teppich in unserer Wohnung als seinen Pipiplatz kürte und dazu eine filmreife Helikopter Doodlemama die sich um alles Sorgen machte und in dieser Zeit so unglaublich nah am Wasser gebaut war. Wir mussten einige Flaschen Wein in dieser Zeit leeren…  Eine Zeit voller Tränen und Sorgen, was wir wohl alles falsch machen könnten, voller Emotionen und voller Dankbarkeit und Hoffnung. Doch am Ende jeden Tages stand immer die Freude und diese riesengroße Liebe, die wir für dieses kleine Fellwunder empfinden. Wir taten unser Bestes und tun es auch jetzt noch um unserem kleinen Doodlejungen all das zu geben, was ihn glücklich macht.

Wir haben in diesen 10 Monaten über diesen Hund unglaublich tolle Menschen kennengelernt. Menschen, die denken und fühlen wie wir, die für Ihr Fellnäschen genauso empfinden und die wir menschlich ganz ganz besonders schätzen. Menschen mit denen wir auch über andere Ding als über Hunde sprechen können, manche davon wohnen leider viel viel viel zu weit weg und dennoch schaffen wir es, uns regelmäßig zu sehen. Einige davon konnten wir über unsere Hundeschule kennenlernen, die im Übrigen einen sagenhaft tollen Job macht. Andere wiederum wohnen in der Nachbarschaft, ja ihr habt richtig gelesen, und wir kannten uns vorher kaum…

Heute ist Toby 10 Monate alt und wir sind schon etwas entspannter geworden. Naja ich vielleicht nicht so ganz… Er ist ein unglaublicher Hund. Ich weiß, das sagen alle über ihren Hund und das ist auch ganz genau richtig und gut so. 🙂 Dennoch, er hat so ein unglaublich feines und freundliches Wesen, er war noch niemals einem anderen Tier oder einem Menschen nicht freundlich gesinnt. Er lernt so schnell und gerne. Aber was noch viel wichtiger ist. Er schenkt uns so viel Zuneigung. Er freut sich so sehr, wenn er uns sieht. Er vertraut auf uns und wir auf ihn. Wir sind einfach nur so unglaublich stolz, dass er bei uns ist. Und ja Hundeerziehung ist ein kleines Stück harte Arbeit. Aber dennoch, hat sich jede Sekunde, die wir in ihn bisher investiert haben schon tausendfach gelohnt. Das Gefühl, wenn er morgens zu uns ins Bett kommt und einfach unsere Nähe sucht und sich zu uns kuscheln will. Wenn er uns ansieht, mit diesem unbezahlbarem Blick, der einfach nur sagt: „Ihr seid meine Menschen, meine Familie, ich vertraue Euch mein Leben an, ich passe auf Euch auf und ihr lasst mich aber dafür niemals alleine?“ Tja was soll ich noch sagen, außer dass wir ihn lieben, wir lieben ihn wie wir ein Kind lieben würden. Und wenn wir sehen, wie er von unseren Eltern und Geschwistern und ihren Familien geliebt wird, dann schmelzen wir fast dahin. Denn es ist schön, dass sie uns als Familie so nehmen wie wir sind. Wir 3. Und ja wir sind eine kleine, aber feine Familie. Unser Bubi und Wir Beide…

In diesem Sinne…

Sei dankbar, zufrieden und glücklich. Du hast alles was es zum glücklich sein braucht.

Barcelona2017

Unfassbar traurig und deshalb aus gegebenem Anlass…

Barcelona2017

In welcher Welt leben Wir hier denn heute, im Hier und Jetzt? Warum? Wieso? Warum müssen unschuldige Menschen Ihr Leben lassen? Sie wollten sich eine schöne Zeit in einer schönen Stadt machen und hatten gerade vielleicht einfach einen schönen Moment, Freude am Leben, eine gute Zeit… Warum nimmt sich ein anderer Mensch das „Recht“ heraus ihr Leben so jäh und grausam zu beenden? Warum?

Ich bin gerade so unglaublich wütend, traurig und entsetzt… Es ist doch schrecklich was in den letzten Monaten, nein Jahren auf unserer Welt geschieht. Dieser Hass, der anhaltende Terror der in der letzten Zeit herrscht macht mich oftmals nur noch sprachlos…
Paris, Nizza, Berlin, u.v.m… und jetzt Barcelona… wo soll das alles denn noch hinführen?

Ich habe Angst, ich möchte nicht mehr in ein Stadion gehen, ich möchte auf kein Konzert mehr gehen, ich möchte nicht mehr in großen Menschenansammlungen stehen… Ich fürchte mich vor Ihnen, vor noch mehr Gewalt, Terror, Schmerz und Krieg. Und ja – ich falle leider genau in das Schema. Ich weiß, wir sollten es uns eben nicht gefallen lassen. Wir sollten trotzdem all die Dinge tun, die uns Freude und Spaß bereiten… Aber ich kann nicht. Ich kann es einfach nicht. Die Angst und die Panik, sie lassen mich dann einfach nicht los. An Tagen wie heute sage ich ihn manchmal zu meinem Mann. Diesen Satz, den man eigentlich nicht sagen möchte. Dieser Satz, genau diesen, den die doch hören wollen. “ Ich habe Angst…“ Und ich hasse es ihn sagen zu müssen… Bei mir haben Sie es leider dennoch geschafft. Ich zähle leider nicht zu den Menschen, die sich furchtlos in die erste Reihe stellen und sagen, ihr könnt mich mal… zu denen gehöre ich leider nicht… Ich wäre gerne wie Ihr, ich bewundere den Mut und ihr habt dafür meine allergrößte Hochachtung.

Und wenn es wieder einmal geschieht, so wie heute, dann empfinde ich so unglaublich viel Mitgefühl, Schmerz und Trauer. Für all die Menschen, denen so unsägliches Leid zugefügt wurde, Sie haben das einfach nicht und niemals verdient, Sie haben niemandem etwas getan. Für Ihre Angehörigen, die die schrecklichsten Stunden ihres Leben durchleiden. Für die Einsatzkräfte, die jedesmal vor Ort sind und dort Alles, ihr Bestes und noch mehr geben. Sie müssen in erster Reihe stehen und dieses schreckliche Leid und Elend mit ansehen… Ihr leistet Großartiges, Ihr seid die wahren und echten Helden in unserer heutigen Zeit. Damit meine ich Euch da draußen, alle Feuerwehrleute, alle Notärzte und Sanitäter, alle Polizisten und Seelsorger und Ihr alle die mir jetzt gar nicht so schnell einfallen. Danke… Danke für Euren Einsatz. Danke, dass ihr dann noch handeln könnt und uns Schutz und Sicherheit geben könnt wenn es uns allen schon lange nicht mehr möglich ist.  Es tut mir so unglaublich leid… Und ja es zieht mich runter, ich suche Antworten, warum endet diese ******* nicht. Warum schafft es der Rest der Welt nicht, dem endlich ein Ende zu setzen? Man muss doch etwas tun können… Ich empfinde uns alle so unglaublich hilflos im Kampf gegen DIE…

Was stimmt mit Menschen nicht, die in vollem Bewusstsein andere Menschenleben auslöschen wollen? Ich weiß nicht, kann das nur ich nicht verstehen oder mache ich mir zu viele Gedanken? Bin ich zu empathisch? Dennoch, ich muss sie rauslassen, die Gedanken, ihr wisst schon… Sie müssen Raum und Platz finden. Sie müssen meinen Geist und meine Körper verlassen können und es hilft mir hier in meinem Bloggystyle sie einfach rausschreiben zu dürfen… Auch wenn dabei die Tränen fließen müssen und dürfen… Also was bleibt uns? Es bleibt uns, unsere liebsten Menschen und Seelchen fest in unsere Arme zu schließen und ganz ganz fest zu halten. Es bleibt uns, dankbar zu sein, für das war wir haben dürfen. Es bleibt uns, heute mit unseren Herzen und unseren Gedanken bei den lieben Menschen zu sein, denen heute so fürchterliches widerfahren ist. Und es bleibt uns, für Sie zu beten, für Sie, für Ihre Liebsten und für unsere Welt, damit es irgendwann endlich aufhört und Frieden einkehren kann….

In diesem Sinne…

 

Bloggystyle – Be Happy

Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

Wer kennt es nicht, es läuft ein Lied und es dauert keine 10 Sekunden bis uns dieser Song in seinen Bann gezogen hat. Ob wir nun möchten oder nicht. Sei es nun, dass er uns urplötzlich glücklich macht und uns  wild hüpfend, mit schwingenden Hüften durch die Wohnung tanzen lässt – oder auch das Gegenteil wir spüren eine Melancholie, die Tränen auf den Wangen und wissen im ersten Moment gar nicht warum, woher…

Es gibt unzählige Lieder und ich finde es unglaublich spannend, dass jeden Menschen auf dieser Welt ein anderer Song, eine andere Musikrichtung oder Band fasziniert und berührt – und zwar berührt auf eine ganz eigene Weise, unnachahmlich, wie es eben nur Musik schafft. Sie fragt uns nicht danach ob sie darf, ob uns gerade danach ist, Sie tut es einfach , ohne Umschweife, ohne anzuklopfen, das ist doch verrückt oder magisch?

Der Reichtum an Musik ist doch erstaunlich und wundervoll zugleich. Egal wo wir uns befinden, in welchem Land, auf welchem Kontinent auch immer, egal ob es dort Radio oder Fernsehen gibt, Lifestyle oder nicht – Musik wird dort zu finden sein. Ganz egal auf welchem Erdteil, denn Sie verbindet uns Menschen. Es gleicht doch fast einer Artenvielfalt wie wir Sie ja eigentlich nur aus der Flora und Fauna kennen.

Habt Ihr auch DIESE Songs, die in Euch Großes bewirken, die Euch Zuversicht, Tiefgründigkeit, Glückseligkeit – ja vielleicht sogar Selbstbewusstsein schenken und bei denen Euch das Herz aufgeht? Ich habe einige davon und ich werde sie Euch nicht vorenthalten. Das sind meine „Einfachglücklichmacherundsichdabeifreiundwildfühlen“ Songs….

„Honey, lass uns heute Blau machen und gemeinsam Chicken fried und Peanut Butter Jelly essen. Sag Marie P. bescheid, der Himmel reisst auf, es ist wunderschön anzusehen und in etwa 50km warten schon die Sonnenmädchen auf uns – and it´s gonna be OK!“

Oder warum diese Songs einfach glücklich machen…

Da wäre gleich mal einer meiner absoluten Favoriten – Honey, i´m good von Andy Grammer. Den müsst Ihr einschalten, (laut) aufdrehen und mitsingen und ich verspreche, der Gute-Laune-Schuss ist Euch sicher. Danach drehen wir nicht leiser sondern Switchen nahtlos über zu Shakira, ja die Lady hat es einfach drauf. Ölt schon mal das Hüftgelenk, denn zu Try Everything könnt Ihr locker flockig die Hüften schwingen und noch einmal mit einem Dauergrinsen im Gesicht an die schönsten Momente von Zoomania zurückdenken. Wer zu diesem Zeitpunkt noch nicht so richtig in Fahrt ist, der sollte vielleicht mit Air Dice & Ben Cocks starten und ihrer gleichermaßen chilligen wie einfach süßen Nummer Your Firefly. Ich finde das Ding lädt tatsächlich sehr zum mitsingen ein. Und wenn Ihr den OK findet dann lasst doch gleich Robin Schulz und James Blunt (einfach genial, dass sich diese Beiden musikalisch gesucht und gefunden haben) an die Decks… wenn der Bass die Möbel hebt ist es gerade laut genug. Nicht vergessen! 😉 Wiederum wenn Ihr im Auto unterwegs seid, solltet Ihr Dos Bros von The BossHoss einschalten. Ihr werdet sehen, wie amüsant so eine Autofahrt sein kann mit der richtigen Mucke an Eurer Seite. Wenn sich die Woche dem Freitag entgegenstreckt solltet ihr auf die Zac Brown Band vertrauen die Euch mit irisch angehauchten Klängen und Sätzen wie „And a little bit of Chicken fried and cold beer on a Friday night…“ definitiv ins Wochenende katapultieren wird. Ach und wenn wir schon bei all den Leckereien sind, dann ist es natürlich zum Peanut Butter Jelly von Galantis auch nicht mehr weit. Eine totale Stimmungsrakete übrigens… sofern man sich nach sooooo viel Essen noch bewegen kann. Und weil wir alle so unglaublich brave und anständige Menschen sind, der folgende Song aber auf dieser Playlist nicht fehlen darf hören wir ihn auch NUR am Freitag. (vorausgesetzt ihr habt Samstag frei) Das wäre nämlich dann Blau von Amanda & Sido und wenn wir lauthals mitträllern bei „Hey! Guck, der Himmel ist blau, komm, das machen wir auch. Mann, dein Laptop ist grau, klapp ihn zu! Mach ihn aus!“ wollen wir ja nicht, dass der Chef uns hört und schlechtes von uns denkt. Solltet Ihr auf der „ich fühle mich ziemlich happy und gleichzeitig verrückt, frei, wild und einfach mega“-Skala bei der 8-9 angekommen sein, dann seid ihr reif für den Rest der BloggyStyle-Playlist. Der ist nichts für schwache Nerven und ab hier kommen dann auch unsere „Exoten“ dazu. Um im richtigen Groove zu bleiben lassen wir die verrückte Nummer von LunchMoney Lewis mal an den Start mit Bills. Ich finde den Song deshalb so grandios, weil er mir grundsätzlich ein Grinsen auf die Lippen zaubert. Währenddessen könnt Ihr ja schon mal überlegen wie Euer Ninja Name lauten könnte (meiner wäre im Übrigen Arichikululuki – sehr sexy wie ich finde) und dazu Enter the Ninja von The Antwoord aufdrehen. Ein genialer Song der übrigens auch in dem Film „Chappie“ seinen Auftritt hat. Hope von Sir Felix, Rivers von Sam Feldt & de Hofnar Remix, Sky von Hannes Gotschy, Ocean von Boy Kiss Girl und Salzburg von Worakls sind nur ein paar der Lieder, die ich Euch nur wärmstens an Herz legen kann. Sie sagen für uns so viel aus, ohne dabei viel Text zu nennen, haben ein tolle Melo sowie alle einen genialen Beat, der Euch definitiv abholen wird… Mit dem Glücksgefühl im Bauch und der Freude im Herzen könnt Ihr Euch dann getrost kopfüber oder auch Headlong mit R.I.O. in die Summer Air von den Italo Brothers stürzen.

Zu guter Letzt wäre da noch die schöne deutschsprachige Musik. Darunter gibt es geniale Tracks die den letzten und zweifelsfrei besten Schliff durch ihren elektronischen Anteil erhalten haben. Verpasst auf keinen Fall das Date mit der bezaubernden Marie P. von Körner, einer meiner absoluten Lieblingssongs, nehmt die 50 Kilometer (Monkey Punch & Sebastian Grayly) auf Euch, denn der Himmel reisst auf (das wusste schon Stereoact), denn wir können alle ein Sonnenmädchen sein, vielleicht gestört aber geil…

Rock the World

In diesem Sinne, sei dankbar, zufrieden und glücklich, Du hast alles was es zum glücklich sein braucht!