Vom „Schein“ zum „Sein“ und wie wichtig das Zuhause deiner Seele ist…“

Manchmal ändern sich Dinge, einfach so.

Manchmal ändern sich Menschen, einfach so.

Und manchmal ändert sich nichts von alledem, alles ist und war so wie es vorher schon war, aber unsere Sichtweise auf die Menschen und die Dinge, die ändert sich. Unser Blickwinkel ist plötzlich ein anderer, alles rutscht in ein anderes, vielleicht sogar ins richtige Licht?!

Ich denke diesbezüglich gerne an das Lied von Christina Stürmer…

„Mal fühlst du dich als Fremder
Am schönsten Ort der Welt
Mal bist du einfach glücklich
Wenn nur der Regen fällt

Die Zeit nimmt weiter ihren Lauf
Sie zieht dich runter, zieht dich rauf
Aber woran wirst du dich erinnern?“

„Woran wirst Du Dich erinnern?“

„Und dann schaust du zurück, zurück
Auf die Schatten und das Glück
Wir haben nicht ewig Zeit
Sag mir was wirklich bleibt.“

Irgendetwas gibt immer den Impuls hellhörig zu werden, unser Körper sendet uns die notwendigen Signale, wenn uns etwas zu viel, zu unangenehm, zu einnehmend wird… Ich finde es immer wieder faszinierend was Körper und Seele leisten können, zu was wir im Stande sind auszuhalten… Wir betrachten es viel zu oft als selbstverständlich und dabei grenzt es doch an ein Wunder was Körper und Seele an Kraft und Widerstand aufbringen können um uns vor negativen Energien zu beschützen. Ich denke oft darüber nach, was man sich „früher“ alles hat gefallen lassen, was man einfach geschluckt und hingenommen hat… Man dachte der Weg des geringsten Widerstandes wäre vielleicht auch der gesündeste… So ist es aber nun mal nicht.

Nein, je älter ich werde umso öfter gelingt es mir in mich reinzuhören, ganz genau hinzuhören und Situationen und Menschen mit etwas Abstand zu betrachten. Was bereichert mich und uns und was oder wer tut uns vielleicht einfach nicht oder nicht mehr gut? Kritisch zu hinterfragen, mich selbst mit etwas Abstand wahrzunehmen und vor allem 100 prozentige Ehrlichkeit mir gegenüber helfen dabei die Dinge ehrlich anzusprechen und den Wahrheiten ins Auge zu blicken. Ich habe gelernt, dass es für mein Seelenwohl ganz einfach besser ist, die Wahrheit in allen Belangen zu sagen, ich habe gelernt, dass ich auf meinen Körper und das Zuhause meiner Seele achten muss… Mein Körper achtet so sorgfältig auf mich, ich finde ich bin es ihm schuldig. Und wenn er mir Alarm schlägt und mir fast entgegenschreien möchte, dass ihm etwas nicht guttut, dann ist es höchste Zeit innezuhalten und zu reagieren… Sei es im privaten Umfeld oder in der Arbeitswelt. Auch wenn es bedeutet mich von Menschen und Dingen distanzieren zu müssen, Dinge radikal ändern zu müssen, knallharte Wahrheiten aussprechen zu müssen… Es bedeutet vielleicht auch dazu zu stehen, dass sich meine Ansichten und meine Meinung geändert haben, weil Informationen hinzugekommen oder Situationen dazu beitragen haben. Ich weiß das klingt hart, es ist auch hart Menschen die Wahrheit ins Gesicht zu sagen, gerade Menschen, die dir nicht so vertraut sind oder nicht zu deiner Familie gehören aber dennoch, es ist vielleicht hart aber wenigstens fair… Alles was wir in unserem Leben durchlebt und erfahren haben macht uns zu diesen Individuen die wir sind. Gehässigkeiten, Undankbarkeit, Trauer, Leid, Krankheit, Angst und Schmerz lassen uns in manchen Situationen vielleicht härter werden und kalt erscheinen, aber zu guter Letzt ist es am Ende des Tages doch immer nur ein Selbstschutz. Ein Selbstschutz, weil wir mit unseren feinen Antennen vielleicht negative Energien aufgespürt haben und sie durch unsere Reaktion von uns abwenden wollten? Viel zu oft musste man die Erfahrung machen, dass für manche Menschen vieles „selbstverständlich“ ist, viel zu oft wurde man auf welchem Weg auch immer ausgenutzt, für doof verkauft oder Menschen gingen einfach über Dein Wohl hinweg, weil sie Ihren eigenen Weg verfolgt haben und es bequem so war…

Es sind eben Erfahrungen, Erfahrungen die wir machen müssen und die uns im Leben nur weiterhelfen werden. Sie werden uns helfen vorsichtiger zu sein, sensibler zu beobachten was um uns herum geschieht, wie Menschen in unserem Umfeld agieren und reagieren, schneller die Zeichen zu erkennen…. Jede Erfahrung ist ein Geschenk! Bei aller Ehrlichkeit müssen wir natürlich bedenken, dass man keinen unserer Mitmenschen verletzten möchte. Ich gebe zu, die Wahrheit ist manchmal unausweichlich verletzend, aber man kann Dinge immer mit einer gewissen Vorsicht sagen und dem anderen zutragen, die Message muss klar zu verstehen sein aber sie muss keine Spur der Verwüstung hinterlassen…

Ich weiß heute, dass ich für meinen Mann und unser geliebtes Fellkind durch alle Feuer dieser Erde gehen würde und dass wir für unsere Familie einstehen werden, egal was oder wer kommt. Und ich weiß, dass wir Dinge tun müssen, die uns glücklich machen, so lange wir das können, dass wir Menschen treffen müssen die unserer Seele guttun, dass wir ehrlich sein dürfen, wenn es Andere nicht mehr tun, und dass die Zeit mit unseren allerliebsten Menschen und Seelentieren das wertvollste und wichtigste Geschenk ist das man uns schenken konnte. Ich bin so dankbar, dass uns jeden neuen Tag der Moment geschenkt wird, in dem wir aufwachen dürfen, die ersten Atemzüge des neuen Tages atmen dürfen. Der Moment wo dein Mann neben dir selig schläft, uns unser Toby hingebungsvoll das Gesicht ableckt als guten Morgen Kuss, die erste heiße Tasse Kaffee früh am Morgen, der wunderschöne Sonnenaufgang, wenn ich morgens in die Arbeit fahre, ein warmes Essen abends auf dem Tisch… Unser Zuhause, dass mir so viel Sicherheit und Wohlbefinden schenkt… Menschen die ich liebe um mich herum – ein Geschenk, das mit nichts auf der Welt aufzuwiegen ist…

In diesem Sinne,

sei dankbar, zufrieden und glücklich, Du hast alles was es zum Glücklichsein braucht!

 

Tante Bloggystyle

 

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