„Ich fühle was, was Du nicht fühlst…“

„Ich fühle was, was Du nicht fühlst…“

Aus der eigenen Erfahrung heraus beschäftigt mich seit geraumer Zeit wieder die Frage:
Warum sind manche Menschen so wie sie sind… ?
Ich meine damit, ich habe

in meinem Leben schon so viele verschiedene Menschentypen kennengelernt und mir ist auch zweifelsohne bewusst, dass wir uns alle weiterentwickeln, anders entwickeln, verändern… das ist auch wichtig und richtig – sofern es in die richtige Richtung geht!
Aber versteht mich nicht falsch, was um Himmels Willen ist mit manchen Mitmenschen nur passiert und wohin genau haben die eine Abzweigung genommen? Also, dass sich jeder von uns mal irgendwie und irgendwann daneben benimmt oder benommen hat ist ja völlig klar, aber es gibt Personen die verfolgen diesen Weg des „Ich benehme mich wie ein Volltroll und fühle mich auch noch gut dabei“ sehr konsequent und zielstrebig. Also bewundernswert zielstrebig…
Ich habe schon in meiner allerfrühesten Schulzeit mit anderen Kindern diese Erfahrung gemacht. Also ja ich habe mich nie getraut laut, sehr selbstbewusst oder gar vorlaut zu sein und genau das wurde mir in der Grundschulzeit zum Verhängnis. Manch einer kennt das Gefühl vielleicht, wie schmerzhaft es sein kann wenn man einfach nicht „gemocht“ wird, wenn man nicht mitspielen darf, wenn niemand dein „Freund“ sein will, wenn Du immer übrig bleibst im Sportunterricht, weil Dich niemand im Team haben möchte… Wenn du in der Pause versuchst dich beliebt zu machen, weil du Tic Tacs verschenkst… weil du hoffst, du könntest dadurch an Sympathie gewinnen… ja ihr habt schon richtig gelesen… Ob das traurig ist? Ist es, und noch trauriger ist es, weil es immer die vermeintlich „Starken“ sind, die der Meinung sind ihnen gehört die Welt und die kleinen Schwächeren runterdrücken, hänseln, ausgrenzen… nur um sich selbst dadurch besser zu fühlen! Das ist ein Thema das ging und geht mir ganz schön nah und es hat meine Schulzeit deutlicher geprägt als ich es mir eingestehen wollte. Ich habe das Thema lange verbannt und als gegeben und vergangen betrachtet… Heute weiß ich, für mich war es zwar ein Horror der über Jahre ging, aber ehrlich gesagt, es sind doch diejenigen, die so gehässig und böse waren die uns leidtun sollten. Denn ist es nicht traurig, wenn sich Menschen über andere stellen um sich selbst aufzuwerten? Ich wusste damals wie heute, dass sich solche Zeiten nur mit sehr viel Rückhalt aus der Familie durchstehen lassen und alleine dafür bin ich meinen Eltern auf immer dankbar…
Dann war ich der Meinung, es ist ein Phänomen, welches vielleicht nur bei Kindern und Jugendlichen auftritt… Ist es nicht… Nein, auch unter den Erwachsenen gibt es diese seltsamen Exemplare, die man lieber gehen als kommen sieht. Da wird gehetzt, gelästert, sich über den anderen gestellt… Warum? Ich weiß ja nicht, oft habe ich mir schon die Frage gestellt, liegt es vielleicht an mir selbst? Wirke ich vielleicht unsympathisch, abweisend oder wirke ich gar überheblich, arrogant, habe ich etwas an mir, dass andere Menschen zu Antimenschen werden lässt? Ist es meine manchmal etwas schüchterne Art, die Menschen dazu verleitet mich abzustempeln ohne ein zweites Mal hinzuschauen? Ist es so verwerflich, dass es Menschen gibt die erst ein bisschen antauen müssen ehe sie sich trauen mehr zu zeigen? Ich hoffe doch nicht, sicher bin ich mir aber auch nicht… Ich versuche schon immer meine Mitmenschen so zu behandeln, wie ich mir auch so sehnlichst gewünscht hätte, dass man mich behandelt… ist das so schwer? Ein liebenswürdiger Mensch zu sein tut doch nicht weh? Ich stelle mir immer wieder die Frage, was passiert in einem Menschen, der über andere hinwegtrampelt, der es in Kauf nimmt andere zu verletzen, sich dabei vielleicht sogar gut fühlt, den es den Tag erhellt jemand anderen eins ausgewischt zu haben… Ich finde keine Antworten, keine die mich glücklich machen, keine die mich schlauer machen, keine die es mich verstehen lassen. Hm… vielleicht ist es eine eigene Unsicherheit die manch einen dazu veranlasst einen Rundumschlag auszuteilen, erst mal egal wen es trifft, Hauptsache nicht mich… Vielleicht… Vielleicht sind es aber auch ganz einfach Egoisten wie Gott sie schuf, durch und durch, denen das Wohl der Mitmenschen glattweg am Arsch vorbeigeht… Klingt doof, ist es auch! Mein Mann sagt mir so oft, ich soll aufhören darüber nachzudenken, du wirst sie nicht ändern, sie sind es nicht wert, zieh Deine eigenen Konsequenzen daraus… Er hat Recht, er kann mir in diesen Situationen den Rückhalt und den Schutz geben, mir helfen, dass mich Gemeinheiten nicht vollends aus der Spur werfen und ich bewundere ihn so oft für seine klare Sicht auf die Dinge…
Was bleibt uns?
Uns bleibt es uns auf die Menschen zu konzentrieren die nicht so ticken. Wir werden sie sehr schnell erkennen, denn sie werden uns nicht bei der erstbesten Gelegenheit wehtun, nein sie werden uns guttun. Auf diese Menschen müssen wir unseren Fokus lenken, sie sind es, die es wert sind einen zweiten und einen dritten Blick zu wagen. Es sind die Menschen, ich nenne sie Herzmenschen, bei denen man merkt, dass man mit Herz und Seele irgendwo auf einer Wellenlänge surft und die sich in unserer Gegenwart einfach richtig anfühlen. Es sind Menschen, bei denen wir merken werden, dass es sich lohnt Zeit zu investieren, Zeit mit Ihnen zu verbringen, bei denen sich Gespräche wie Balsam und nicht wie Seitenhiebe anfühlen, die uns so nehmen wie wir sind, weil sie mit sich selbst im Reinen sind. Wenn wir zu uns selbst „gut“ sein können, können wir es auch zu unseren Mitmenschen und nur so wird es ein schönes, ein stimmiges, ein ehrliches Miteinander. Ein Miteinander, dass es uns erlaubt auch etwas tiefer in den anderen zu schauen. Ein Miteinander in dem man sich zeigen darf wie man ist, mit all seinen Schwächen, seinen verrückten Anwandlungen, seinem Ich, ohne dafür gestraft, missachtet oder ausgebuht zu werden.
Herzmenschen… wenn wir sie kennenlernen müssen wir sie festhalten…
Von den anderen gibt es ja leider genug und man kommt nicht drum herum sie anzutreffen, deshalb können wir ihnen nur entgegentreten, unbewaffnet, ungeschminkt, ehrlich, so wie wir sind und hoffen, dass sie vielleicht auch irgendwann eine Abzweigung nehmen werden, die Ihnen guttut…

In diesem Sinne, sei dankbar, zufrieden und glücklich. Wir haben alles was es zum glücklich sein braucht!

Danke für eure Zeit,

Eure Tante Bloggystyle

 

Weil das Wir ohne ein Es auch schön ist… oder wie 3 Chaoten zusammen das Leben rocken!

(weil der Weg als kinderloses Paar das Ziel ist und was passiert, wenn das Fellkind zum Pubertierchen wird)

Es ist Zeit vergangen. Zeit in der so vieles geschehen, Schlimmes auf uns eingeprasselt und sich dennoch alles irgendwie zurechtgerückt hat…
2018… es begann für uns schon im Januar mit einem Schock. Mein Papa hatte einen Herzstillstand, er musste reanimiert werden, lag im künstlichen Koma und er hatte wohl nicht nur einen Schutzengel in Form eines Arztes im Restaurant der sofort zu Hilfe kam und blitzschnell und bestmöglichst reagiert hat. Nein auch der Inhaber des Restaurants Chaplin in Regensburg hat geistesgegenwärtig reagiert und sein Bestes dazu beigetragen… so wie noch einige andere Helfer, wie uns erzählt wurde. (Wir waren selbst nicht vor Ort)
Er hat gekämpft wie ein Löwe und er hat sich zurückgekämpft ins Leben… Dieses Leben, welches doch immer wieder die verrücktesten Momente für uns bereithält.
Wir haben in dieser Zeit Erfahrungen gemacht auf einer Intensivstation die für mich die Dinge in ein völlig neues Licht gerückt haben. Wir haben in der ganzen Zeit nicht einmal einen „weißen Kittel“ vorbeihetzen, unter Zeitdruck oder ungeduldig erlebt. Nein wir haben in unserer Universitätsklinik in Regensburg auf der Intensivstation 93 für uns echte „Helden“ kennengelernt. Ich muss hier mal ganz klar ausdrücken, dass wir es kaum glauben konnten mit welch einer Ruhe und Seelsorge wir dort als Angehörige empfangen und betreut wurden. Und diese Ruhe und Geduld hatten diese Menschen jeden einzelnen Tag mit uns und auch mit allen anderen Menschen, die das Schicksal und den Schmerz mit uns teilten. Sie hatten jederzeit ein offenes Ohr für unsere Sorgen und unsere Fragen, sie haben uns wirklich alles bis ins kleinste Detail erklärt und das bei Bedarf auch immer wieder. Wir haben uns, auch wenn das jetzt seltsam klingen mag, wohl gefühlt dort. Wir haben uns aufgehoben und verstanden gefühlt, denn für uns stand die Welt still, die sich dort draußen so unbarmherzig und unaufhaltsam weitergedreht hat. Deine Mama zu sehen, am Boden zerstört vor Sorge und Angst um ihren liebsten Menschen, das bricht dir als Kind fast das Herz. Mein Mann hat uns in dieser Zeit aufgefangen, er hat alles organisiert, er war unser Dreh- und Angelpunkt. Er hat mir so viel Liebe, Stärke und Kraft gegeben und er hat mich so stolz gemacht, dass Er der Mann an meiner Seite ist. Und wie es eben immer ist, in diesen Zeiten erscheinen Menschen an Deiner Seite, manche verschwinden ganz einfach sehr, sehr leise von der Bildfläche. Das tut wahrlich weh, sehr weh sogar, aber dafür tun sich andere, neue Verbindungen auf. Verbindungen die einen anderen, neuen, wunderbaren Wert haben, die sich vertiefen und die Balsam für die Seele sind. Menschen die unseren Weg innig begleiten, mit uns fühlen, mit uns weinen, mit uns lachen… Freunde!

Und dort, auf unseren Warte-Stühlen am Gang, am Bett meines Papas, zwischen all den Pflegekräften und Ärzten, dort waren wir entschleunigt, geschützt und behütet und wir fühlten uns so verstanden und in Watte gepackt, was der Seele ganz einfach gut getan hat. Dort waren Menschen, die mit ihrem Humor, ihrem unaufhörlichem Optimismus, ihrer Empathie für unsere Situation und ihrem medizischen Know-How unsere Tage etwas heller und unser Befinden erträglich gemacht haben.
Ihr habt uns gefangen als wir im beängstigenden freien Fall Richtung Unten waren und dafür möchte ich Euch meinen allerherzlichsten Dank, meinen tiefsten Respekt und meine größte Bewunderung aussprechen. Und ich möchte das nochmal ganz deutlich machen, dass es eben nicht selbstverständlich ist, auf einer Station zwischen Leben und Tod, zwischen Hektik und Handeln noch diese intensive Zeit und diese liebevollen Worte für die Angehörigen zu finden. Ihr habt menschlich und medizinisch eine großartige Arbeit geleistet und wenn ich heute meinen Papa anschaue, wenn er quietschfidel den Rasen mäht, mit den Nachbarn am Gartenzaun quatscht, sich an seinem Fell-Enkelkind erfreut und sich in besten gesundheitlichem Zustand befindet, dann können wir nur DANKE sagen!

Ja die Welt hat sich weitergedreht. Auch für uns… Das Thema „Leben ohne Kind“ ist nach wie vor da, Freunde, Bekannte, Kollegen… alle bekommen Kinder. Gerade dieses Jahr ist es irgendwie wie verhext oder soll ich sagen doch eigentlich ganz normal? Da bleibt es nicht aus und es muss mal wieder dringend sein… Man muss sich seine Gedanken machen… also ließ ich mal wieder meinen Gedankenzirkus losziehen. Tut es weh wenn andere Kinder bekommen? Ich bin mir tatsächlich nicht ganz sicher. Nein wenn wir nicht näher darüber nachdenken, denn es ist eben alles wie es ist und es ist gut so, aber ja wenn wir uns bewusst in diese Spirale ziehen lassen, dann kann man sich in einen „Schmerz“ hineinfühlen… Die Frage ist: Möchten wir das? Manchmal vielleicht schon? Manchmal wollen wir uns doch fragen, Warum Wir?, Was haben wir verbrochen?, Wären wir keine guten Eltern?, Warum bleibt uns das große Elternglück verwehrt?, Warum, Warum, Warum…
Aber haben wir nicht festgestellt, dass es uns in dieser Abwärtsspirale nicht gefällt, war sie nicht ungemütlich, karg, farblos, nichts woran man länger festhalten möchte?
Also ist es doch viel wichtiger sich über die fabelhaften, bezaubernden, weltverändernden Momente zu freuen, die uns das Leben schenkt.
Momente, Erfahrungen, Freuden die einzig und ganz alleine für uns kinderlose Paare bestimmt sind! Es ist doch immer so, man möchte gerne das was man nicht hat, so denke ich ist es oft im Vergleich von Eltern und kinderlosen Paaren. Und das es schön ist Kinder zu haben möchte ich auch gar nicht in Frage stellen, aber (es werden die meisten Eltern nicht zugeben wollen) das Leben vor den Kindern, das Leben mit dem Partner, die Zweisamkeit, Zeit für noch mehr Zweisamkeit ;-), die Freiheit sich zusammen wie Teenies zu fühlen, sich zusammen Donnerstag Abend ein Kygo Konzert reinzuziehen, die Urlaube außerhalb von Ferien und Kinderhotels, die Orte an die man mit Kind und Kegel einfach nicht reisen kann… Ja das ist auch beneidenswert! Das Leben frei von Windeln, Fläschchen, Schreiattacken, Kinderkrankheiten, Druck schon im Krabbelalter, Druck im Kindergarten, Druck in der Schule, Druck was macht mein Kind später, was wird aus ihm… Das Leben frei davon ist auch schön, und es nicht einfach nur schön, weil das andere nicht sein soll, sondern es ist schön, weil es genauso genussvoll, lebenswert, vollgepackt mit Liebe und Zuneigung ist als mit Kind. Ich denke das Thema „ungewollt kinderlos“ hat in der heutigen Zeit einen großen Stellenwert eingenommen und es muss uns klar werden, wir Paare ohne Kinder sind genauso zu beneiden wie die Paare mit Kind. Ich habe schon oft von Müttern gehört, dass sie das große Glück erst mit Geburt ihres Kindes empfinden können… steinigt mich, aber ich finde und fand solche Aussagen schon immer etwas traurig. Ein Kind kann doch nicht das einzige sein, das mich Glück empfinden lässt oder sehe ich da etwas falsch? Ja ich weiß, ich kann ja gar nicht mitreden, aber ups ich rede eben doch mit, denn ich kann Glück sehr gut empfinden, ganz einfach wenn mich mein Mann in seine Arme schließt, wir zusammen in der Badewanne liegen, wenn wir ein Gläschen Wein zu einem sensationell leckerem Abendessen genießen, bei einer entspannten Tasse Kaffee, wenn die Natur erwacht und wenn sie im Herbst ihr Aussehen verändert, die Wärme der Sonne auf meinen geschlossenen Augen, wenn es unseren Familien gut geht, wenn wir gesund sein dürfen, wenn sich unser Fellkind zu uns kuschelt und wir 3samkeit genießen, wenn ich beim Bouldern eine schwierige Route gerockt habe und nochmal mehr wenn mein Mann stolz wie Oskar auf mich ist…. hab ich was vergessen? Ja eine ganze Menge, denn ich kann in meinem Leben so viele kleine aber feine Glücksmomente ausmachen, die picke ich mir raus und fange sie ein, halte sie fest und genieße sie… Das geht ganz wunderbar ohne Kind.
Und ich finde schon ist das Leben nicht mehr nur schwarz und weiß und alles hat eben seine Vor- und Nachteile.. Alles hat seine wunderbare Zeit und seine Anstrengungen… Uns alle begleitet Glück, Trauer, Wut, Hoffnung…. alle Facetten des Lebens und wenn es für die einen von uns schwer ist, weil kleine süße Babys zur Welt kommen und die Welt so heile aussieht, möchten andere vielleicht tauschen, weil der Leistungsdruck unter den Eltern, in Schulen und Kindergärten zermürbend ist und so wird es immer ein Auf und Ab sein und bleiben und jede Seite ob kinderlos oder mit Kind ist auf seine Weise einzigartig, schön und lebenswert.

Lebenswert und definitiv wieder an der Zeit für ein Gläschen Wein am Abend ist es übrigens auch wenn das geliebte Fellkind in die Pubertät kommt. Alle haben es uns prophezeit und doch denkst du, nein bei uns kommts schon nicht so dicke… *hust* äh ja…
Unser Toby hat sich so nach 10 Monaten fröhlich durch die Welt tapsend gedacht, jetzt wirds mal Zeit für ein bisschen Spaß… Wir haben bis heute nicht herausgefunden für wen es spaßig wird aber egal… Gerade als wir dachten, Wow es klappt alles wie am Schnürchen, vom Abruf bis hin zum Freilauf, von Hundebegnungen bis Leinenführigkeit… Ach was waren es für erfolgreiche 2 Monate… Doch dann fand das Ganze mal schnell ein Ende… Von heute auf morgen konnten wir es nicht glauben und waren glatt der Meinung jemand hat unseren Toby ausgetauscht. Leinenführigkeit? Fehlanzeige… Es sei denn Toby führt uns an der Leine, das klappt super… Andere Rüden? Ja wie soll ich es jetzt nett beschreiben… Im Moment denkt sich unser Herzchen so ca. 100 m vorher… „Den kenn ich nicht, finde ihn aber erstmal grundsätzlich doof…“ Und während Toby an der Leine mit zarten 28 kg den Superrambo raushaut hängst du als Frauchen hinten dran mit hochrotem Kopf, schwitzend und hörst dich in Gedanken schon sagen: „Der ist normal ganz friedlich…“ schluckst es aber dann doch runter und überstehst die Situation – irgendwie… Obwohl du genau weißt, dass er nur deine eigene Unsicherheit wiedergibt fällt es manchmal so schwer sich innerlich zusammenzuraffen…  Bei den Mädels sieht die Sache schon ganz anders aus, da möchte man als attraktiver Junghund natürlich hin und zeigen was man so alles drauf hat… es ist ja auch zum dahinschmelzen… Er ist ein richtiger Charmeur wenn er will!
Aber wir wissen ja und haben gelernt, er kann eben manchmal nicht anders, wir lieben ihn natürlich deshalb genauso oder eigentlich doch noch viel mehr. Denn irgendwie ist es total schön zu sehen, wie sich der kleine Charakterkopf entwickelt und wie an manchen Tagen wegen Umbau geschlossen ist. Und dann sind da ja noch die kleinen Momente wo sich zeigt, was in unserem Schatz steckt und was aus der ganzen Entwicklung enstehen wird… nämlich ein Hund der einzigartig und wundervoll ist. Ein Hund der bisher noch fast jeden Menschen aus der Reserve gelockt hat und der Dir mit seinem Blick bis ganz hinein in die Seele schauen kann. Ein Hund der alles das aus uns herausholt zu was wir alleine niemals im Stande gewesen wären, ein Hund der uns mutig macht, der uns selbstbewusster werden lässt, der es uns lehrt was es heißt füreinander einzustehen und ein Hund der ganz einfach ein Geschenk des Himmels ist. Und auch wenn er uns oft an den Rand des Wahnsinns treibt und dann aber trotzdem nur von uns erwartet, dass wir gechillter werden und auch wenn er seine Doodleohren manchmal auf Durchzug stellt so weiß ich am Ende jeden Tages erneut, dass unsere Liebe zu ihm so groß ist, größer als ich es je beschreiben könnte… Und das er das Beste ist zu was wir uns in unserem Leben ohne Kind entscheiden konnten.  Wir sprechen mit unserem Fellkind und erklären ihm all die Dinge, alles was er noch nicht kennt, wir bedanken uns bei ihm und ja wir wissen einfach dass es funktioniert! Das durften wir Gott sei Dank auch 2018 lernen…  Achtung jetzt aber ganz klischeehaft… Er hat unsere Familie komplett gemacht! Klischee-Ende.
Ja so ist es, genauso, wir sind 3 Chaoten die das Leben rocken, komme was wolle, 3 Seelen die eine kleine chaotische Familie abgeben die man entweder sehr gerne in seinem Leben hat oder man möchte schreiend davon laufen… in diesem Fall, see how the rabbit runs!
Zeit nach vorne zu schauen, aber langsam voran zu gehen, der Weg ist das Ziel, denn den Weg zieren schöne Dinge die wir im vorbeijagen nicht sehen würden, lasst uns die Besonderheiten auch neben dem Weg entdecken… Machen wir die Augen auf für die kleinen und großen Glücksmomente und lassen wir sie rein… Lasst uns Platz schaffen für Gefühle, lasst uns lernen in uns reinzuhören und reinzufühlen dann werden wir für uns alle den richtigen Weg wählen…

In diesem Sinne sei dankbar, glücklich und zufrieden, wir haben alles was wir zum glücklich sein brauchen…

Danke für eure Zeit…
Eure Tante
BloggyStyle

Bloggystyle – Be Happy

Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

Wer kennt es nicht, es läuft ein Lied und es dauert keine 10 Sekunden bis uns dieser Song in seinen Bann gezogen hat. Ob wir nun möchten oder nicht. Sei es nun, dass er uns urplötzlich glücklich macht und uns  wild hüpfend, mit schwingenden Hüften durch die Wohnung tanzen lässt – oder auch das Gegenteil wir spüren eine Melancholie, die Tränen auf den Wangen und wissen im ersten Moment gar nicht warum, woher…

Es gibt unzählige Lieder und ich finde es unglaublich spannend, dass jeden Menschen auf dieser Welt ein anderer Song, eine andere Musikrichtung oder Band fasziniert und berührt – und zwar berührt auf eine ganz eigene Weise, unnachahmlich, wie es eben nur Musik schafft. Sie fragt uns nicht danach ob sie darf, ob uns gerade danach ist, Sie tut es einfach , ohne Umschweife, ohne anzuklopfen, das ist doch verrückt oder magisch?

Der Reichtum an Musik ist doch erstaunlich und wundervoll zugleich. Egal wo wir uns befinden, in welchem Land, auf welchem Kontinent auch immer, egal ob es dort Radio oder Fernsehen gibt, Lifestyle oder nicht – Musik wird dort zu finden sein. Ganz egal auf welchem Erdteil, denn Sie verbindet uns Menschen. Es gleicht doch fast einer Artenvielfalt wie wir Sie ja eigentlich nur aus der Flora und Fauna kennen.

Habt Ihr auch DIESE Songs, die in Euch Großes bewirken, die Euch Zuversicht, Tiefgründigkeit, Glückseligkeit – ja vielleicht sogar Selbstbewusstsein schenken und bei denen Euch das Herz aufgeht? Ich habe einige davon und ich werde sie Euch nicht vorenthalten. Das sind meine „Einfachglücklichmacherundsichdabeifreiundwildfühlen“ Songs….

„Honey, lass uns heute Blau machen und gemeinsam Chicken fried und Peanut Butter Jelly essen. Sag Marie P. bescheid, der Himmel reisst auf, es ist wunderschön anzusehen und in etwa 50km warten schon die Sonnenmädchen auf uns – and it´s gonna be OK!“

Oder warum diese Songs einfach glücklich machen…

Da wäre gleich mal einer meiner absoluten Favoriten – Honey, i´m good von Andy Grammer. Den müsst Ihr einschalten, (laut) aufdrehen und mitsingen und ich verspreche, der Gute-Laune-Schuss ist Euch sicher. Danach drehen wir nicht leiser sondern Switchen nahtlos über zu Shakira, ja die Lady hat es einfach drauf. Ölt schon mal das Hüftgelenk, denn zu Try Everything könnt Ihr locker flockig die Hüften schwingen und noch einmal mit einem Dauergrinsen im Gesicht an die schönsten Momente von Zoomania zurückdenken. Wer zu diesem Zeitpunkt noch nicht so richtig in Fahrt ist, der sollte vielleicht mit Air Dice & Ben Cocks starten und ihrer gleichermaßen chilligen wie einfach süßen Nummer Your Firefly. Ich finde das Ding lädt tatsächlich sehr zum mitsingen ein. Und wenn Ihr den OK findet dann lasst doch gleich Robin Schulz und James Blunt (einfach genial, dass sich diese Beiden musikalisch gesucht und gefunden haben) an die Decks… wenn der Bass die Möbel hebt ist es gerade laut genug. Nicht vergessen! 😉 Wiederum wenn Ihr im Auto unterwegs seid, solltet Ihr Dos Bros von The BossHoss einschalten. Ihr werdet sehen, wie amüsant so eine Autofahrt sein kann mit der richtigen Mucke an Eurer Seite. Wenn sich die Woche dem Freitag entgegenstreckt solltet ihr auf die Zac Brown Band vertrauen die Euch mit irisch angehauchten Klängen und Sätzen wie „And a little bit of Chicken fried and cold beer on a Friday night…“ definitiv ins Wochenende katapultieren wird. Ach und wenn wir schon bei all den Leckereien sind, dann ist es natürlich zum Peanut Butter Jelly von Galantis auch nicht mehr weit. Eine totale Stimmungsrakete übrigens… sofern man sich nach sooooo viel Essen noch bewegen kann. Und weil wir alle so unglaublich brave und anständige Menschen sind, der folgende Song aber auf dieser Playlist nicht fehlen darf hören wir ihn auch NUR am Freitag. (vorausgesetzt ihr habt Samstag frei) Das wäre nämlich dann Blau von Amanda & Sido und wenn wir lauthals mitträllern bei „Hey! Guck, der Himmel ist blau, komm, das machen wir auch. Mann, dein Laptop ist grau, klapp ihn zu! Mach ihn aus!“ wollen wir ja nicht, dass der Chef uns hört und schlechtes von uns denkt. Solltet Ihr auf der „ich fühle mich ziemlich happy und gleichzeitig verrückt, frei, wild und einfach mega“-Skala bei der 8-9 angekommen sein, dann seid ihr reif für den Rest der BloggyStyle-Playlist. Der ist nichts für schwache Nerven und ab hier kommen dann auch unsere „Exoten“ dazu. Um im richtigen Groove zu bleiben lassen wir die verrückte Nummer von LunchMoney Lewis mal an den Start mit Bills. Ich finde den Song deshalb so grandios, weil er mir grundsätzlich ein Grinsen auf die Lippen zaubert. Währenddessen könnt Ihr ja schon mal überlegen wie Euer Ninja Name lauten könnte (meiner wäre im Übrigen Arichikululuki – sehr sexy wie ich finde) und dazu Enter the Ninja von The Antwoord aufdrehen. Ein genialer Song der übrigens auch in dem Film „Chappie“ seinen Auftritt hat. Hope von Sir Felix, Rivers von Sam Feldt & de Hofnar Remix, Sky von Hannes Gotschy, Ocean von Boy Kiss Girl und Salzburg von Worakls sind nur ein paar der Lieder, die ich Euch nur wärmstens an Herz legen kann. Sie sagen für uns so viel aus, ohne dabei viel Text zu nennen, haben ein tolle Melo sowie alle einen genialen Beat, der Euch definitiv abholen wird… Mit dem Glücksgefühl im Bauch und der Freude im Herzen könnt Ihr Euch dann getrost kopfüber oder auch Headlong mit R.I.O. in die Summer Air von den Italo Brothers stürzen.

Zu guter Letzt wäre da noch die schöne deutschsprachige Musik. Darunter gibt es geniale Tracks die den letzten und zweifelsfrei besten Schliff durch ihren elektronischen Anteil erhalten haben. Verpasst auf keinen Fall das Date mit der bezaubernden Marie P. von Körner, einer meiner absoluten Lieblingssongs, nehmt die 50 Kilometer (Monkey Punch & Sebastian Grayly) auf Euch, denn der Himmel reisst auf (das wusste schon Stereoact), denn wir können alle ein Sonnenmädchen sein, vielleicht gestört aber geil…

Rock the World

In diesem Sinne, sei dankbar, zufrieden und glücklich, Du hast alles was es zum glücklich sein braucht!